1. April: Die Scherze aus dem Tech-Web im Überblick

Kaum hat das neue Jahr begonnen, sind wir bereits wieder im April. Der 1. April ist nicht nur bei Kindern äusserst beliebt, sondern auch bei der Fachpresse, bei Zeitungen oder bei Radio- und Fernsehsendern, welche die Leser und Hörer jeweils durch glaubhaft klingende Beiträge zu verwirren versuchen. Wir haben für euch einige der Aprilscherze 2014 aus dem Netz zusammengestellt.

Der Ursprung der Tradition um den 1. April und den damit verbundenen Spässen liegt laut Wiki in Bayern. Seit 1618 ist dort die Redensart „in den April schicken“ gang und gäbe. Der Begriff „Aprilscherz“ wurde allerdings erst mit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebräuchlich. Ganz sicher darf man sich hierbei allerdings dann doch nicht sein, da es bereits aus dem 16. Jahrhundert einige ungesicherte Erklärungen zum Brauch des 1. Aprils gibt. Auf alle Fälle erfreuen sich die Leute auch heute noch an den teilweise durchdachten Scherzen. Für Redakteure und Blogger ist der heutige Tag der reinste Horror, denn man muss bei jeden News abwägen, was nun ernst gemeint ist und wo wir möglicherweise in die Falle tappen könnten. Hier seht ihr eine kleine Auswahl, die ich heute beim durchqueren des Internets für euch rausgesucht habe:

Mit Google Maps auf Pokémon-Jagd

Google beispielsweise ist dieses Jahr bereits etwas verfrüht ans Werk gegangen und stellte ein Jobangebot im Rahmen einer Pokémon Challenge ins Netz. Bis morgen hat man Zeit, 150 Pokémons einzufangen, welche wahllos über die ganze Karte von Google Maps für iOS und Android verteilt wurden. Für den Pokémon-Meister winkt ein (nicht ganz ernst gemeinter) Arbeitsplatz bei Google.

 

Mit der Magic Hand euren mobilen Begleiter bedienen

Google Japan zeigt uns ein grossartiges neues Gadget, mit dem ihr zukünftig den direkten Kontakt mit eurem Tablet oder Smartphone vermeiden könnt, um das Gerät zu bedienen. Die Rede ist von Googles Magic Hand, welche per Joystick bedient werden kann und lediglich 800 Gramm schwer ist.

 

Samsung Fingers – Der smarte Handschuh

Samsung-Fingers_Specifications

Mit Samsung geht es gleich weiter mit einem Gadget für die Hand, welches der Konzern für den 1. April entwickelt hat. Samsung Fingers ist sozusagen der weltweit erste smarte Handschuh inklusive integriertem Smartphone. Auf der Handfläche könnt ihr auf ein flexibles und 3 Zoll grosses UHD Super Emo-LED Display zugreifen. Ausserdem könnt ihr damit auch auf eine 16 Megapixel grosse Kamera zurückgreifen. Ganz ehrlich? Ich könnte mir gut vorstellen, dass trotz Aprilscherz ein solches Gadget früher oder später noch auf den Markt kommen wird. Samsung machte sich dabei nicht nur über die blosse Hardware Gedanken, sondern auch über eine Vielzahl an vorhanden Funktionen, welche ihr hier alle nachlesen könnt.

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Samsung Fli-Fy – Tauben als WiFi-Router?

Wie Google hat sich auch Samsung noch einen weiteren Scherz ausgedacht, den sie Fli-Fy nennen. Samsung ging dazu eine Partnerschaft mit Tauben ein, welche mit kleinen Routern ausgestattet werden, um jedermann den Zugang zum Internet in der Stadt zu erleichtern. Testweise wurden erst mal 50 Tauben in London mit einem solchen Router ausgestattet.

 

HTC Gluuv – 2014 das Jahr der smarten Handschuhe?

Klingt kurios, ist aber so: Auch der taiwanische Hersteller HTC hat sich dieses Jahr auf einen smarten Handschuh konzentriert, den man pünktlich zum 1. April „vorgestellt“ hat. Hauptaugenmerk ist sicherlich die 87,2 Megapixel grosse Kamera auf dem Handrücken, welche wie beim neu vorgestellten HTC One (M8) ebenfalls über das Dual-Kamera-System verfügt. Mehr zu diesem Scherz findet ihr hier.

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Nokia 3310 – Der Klassiker ganz neu

Auch Nokia hat sich etwas überlegt und stellte kurzerhand eine Neuauflage des über 100 Millionen Mal verkauften Klassikers Nokia 3310 vor. Das Handy verfügt über eine PureView-Kamera mit sagenhaften 41 Megapixeln Auflösung.

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Coast – Der iPad-Browser wurde für Katzen optimiert

Wer zukünftig auch seinen Liebsten, insbesondere seinen Katzen in die Welt des Internets einführen möchte, sollte ab sofort den Browser Coast für das iPad nutzen. Dieser wurde nun speziell für den Gebrauch von Vierbeinern optimiert, seht selbst:


Natürlich gibt es noch deutlich mehr im Netz, wie beispielsweise die Einführung einer eigenen Währung bei STRATO, der Verkauf des Goat Simulators an Facebook, welcher als Launch-Titel für die Oculus Rift dienen soll oder zu guter Letzt das Verbot für Aprilscherze, welche mit saftigen Bussen in Höhe von mehreren Tausend Euro bestraft werden, sollte man sich nicht an das Gesetz halten. Besonders heute heisst es auf der Hut zu sein und nicht alles zu glauben, was einem vorgelegt wird.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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