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4k Fernseher: Kinoqualität für Zuhause [Sponsored Post]

Ob Couchpotato, Technikliebhaber oder Film- und Serienfan, ein Fernseher findet sich wohl in jedem Zuhause wieder. Mittlerweile können die Geräte weitaus mehr, als uns nur mit den neuesten Nachrichten, spannenden Krimis oder diversen Reality-Soaps zu versorgen.

Unsere Fernsehapparate haben sich im Laufe der Zeit ganz schön verändert. Schaute man früher wortwörtlich noch in die (Bild-)Röhre und erfreute sich an Schwarz-Weiß-Filmen, so kam in Deutschland 1967 Farbe mit ins Spiel. Mitte der 90er-Jahre wich die Röhre und machte den ersten Prototypen der Flachbildschirme Platz, doch auch hier ist die Geschichte der Flimmerkisten noch lange nicht zu Ende. In der Zwischenzeit verbesserten HDTV, Full-HD und Smart-TV sowohl deutlich die Bildqualität als auch den Funktionsumfang der Fernsehgeräte. Auch 3D-Fernsehen ist mittlerweile nicht nur den Kinos vorbehalten, sondern erhält immer mehr Einzug in unsere Wohnzimmer. Dass das Maß für High Definition noch lange nicht ausgeschöpft ist, zeigt auch die neueste Generation der Fernsehgeräte – die 4K Fernseher.

Als 4K wird ein Video-Format bezeichnet, welches etwa der vierfachen Full-HD-Auflösung entspricht und auch als Quad Full HD oder UHD-TV (Ultra High Definition Television) bezeichnet wird. Bisher sind zwei verschiedene Auflösungen für die neuen Fernseher gebräuchlich: 4.096 x 2.304 Pixel sowie 3.840 x 2.160 Pixel, wobei sich letztere als Standard durchgesetzt hat. Durch sage und schreibe über 8 Millionen Pixel wird eine noch nie da gewesene Bildschärfe, Farbwiedergabe und Detailauflösung gewährleistet. Doch die 4K Fernseher bestechen nicht nur durch eine noch bessere Bildqualität, als es bisher schon der Fall ist, sondern auch durch die verbaute Technik. Mittlerweile dient der TV nicht mehr nur zum Anschauen von Filmen und Serien, sondern ist auch viel smarter geworden. Dank einer Internetverbindung wird beispielsweise auch VoIP via Skype ermöglicht. Mittels WiFi können sogar NFC-fähige Smartphones mit dem Fernseher verbunden werden, so lassen sich beispielsweise die letzten Urlaubsfotos ideal mit Freunden teilen.

Laut einer Studie der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) wurden allein in Deutschland im vergangenen Jahr 9.000 Ultra-HD-Fernseher für einen Durchschnittspreis von 3.800 Euro verkauft. Als Marktführer bei den Ultra-HD-Geräten hat sich Sony etabliert. Rund jeder dritte 4K Fernseher, welcher in der ersten Jahreshälfte 2013 verkauft wurde, stammt von dem japanischen Unternehmen. Die Experten gehen davon aus, dass die Preise für die Ultra-HD-Fernseher in diesem Jahr sinken werden und prognostizieren einen Absatz zwischen 200.000 und 220.000 Geräten.

Bei den 4K Fernseher fällt vor allem auf, dass die Geräte erst ab 50 Zoll erhältlich sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Auflösung erst bei einer größeren Bilddiagonalen Sinn macht. Schuld daran ist das menschliche Auge, da es bei kleineren Panels ab einer bestimmten Auflösung keinen oder nahezu kaum noch einen Unterschied erkennen kann. Damit die vierfache Auflösung auch zur Geltung kommt, kommen die Ultra-HD-Panels nur auf größeren Geräten zum Einsatz. Es ist auch wichtig auf den richtigen Sitzabstand zu achten, da man nur so die Vorteile des 4K Fernsehers mit seiner exzellenten und detailtreuen Bildqualität in vollen Zügen genießen kann. Als Faustregel gilt hierbei, dass der Abstand des Nutzers zum Fernseher nicht mehr als anderthalbmal so groß wie die Bildschirmdiagonale sein sollte.

Wie bereits erwähnt, kann man sein Wohnzimmer mit der neuen Generation der Fernsehgeräte auch in ein 3D-Cinema-Erlebnis verwandeln. Anders als bei seinen Full-HD-Fernsehern nutzt Sony bei den 4K Fernseher keine Shutter- sondern eine Polarisationstechnik, welche auch in Kinos eingesetzt wird. Mir persönlich gefällt daran vor allem, dass dank SimualView mit den 3D-Brillen von Sony auf ein und demselben Fernseher jeder Nutzer seinen eigenen Full HD-Bildschirm sieht. Dies ist natürlich bei beispielsweise Rennspielen eine interessante Sache, da jeder Spieler durch die 3D-Brille nur seinen eigenen Fahrbereich im Blick hat.

Da es bislang kaum 4K-Videomaterial gibt, verfügen viele Fernseher über einen Upscaler für niedriger aufgelöstes Material, welcher es auf die hohe Auflösung hochrechnet. Wer nun befürchtet, dass die Bilder dadurch verpixelt werden, kann sich getrost zurücklehnen. Trotz der Hochrechnung wird das Bildmaterial viel schärfer, farbiger und kontrastreicher dargestellt. In den USA stellt Sony für die Ultra-HD-Geräte sogar einige Filme mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln kostenlos bereit. Ob dieser Service irgendwann auch nach Deutschland kommt, steht allerdings noch nicht fest. Immerhin hat der Pay-TV-Sender Sky Deutschland bereits angekündigt, künftig entsprechendes Bildmaterial zur Verfügung zu stellen. Ein Nachteil ist auch, dass aktuelle Speichermedien bislang noch nicht für solch hoch auflösendes Material ausgelegt sind. Selbst Blu-ray-Discs können die erforderliche Datenmenge, welche für die Speicherung eines Videos in Spielfilmlänge benötigt würde, nicht bewältigen. Allerdings steht schon ein Nachfolger der Blu-ray-Disc in den Startlöchern, welcher 2015 erscheinen soll: die Archival Disc.

Fernseher: Damals und heute - Infographic
Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Sony

Bildquelle: Sony

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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