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Acer Revo Build: Modularer Mini-PC nach Lego-Prinzip vorgestellt

Acer hat im Rahmen der IFA einen Mini-PC vorgestellt, der sich bei Bedarf durch das Anstecken neuer Komponenten nach dem Baukasten-Prinzip wie Googles Project Ara erweitern lässt. Dabei ist das Hauptmodul eigenständig lauffähig.

Bei Desktop-PCs scheiden sich die Geister: Während die einen große Gehäuseformen bevorzugen, die sich gut erweitern lassen, halten andere diese wiederum für Platzverschwendung und setzen lieber auf kleinere Gehäuse. Um beiden Vorlieben gerecht zu werden, hat Acer nun anlässlich der IFA die Revo-Build-Serie vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen modular aufgebauten Rechner, der sich um verschiedene Einheiten erweitern lässt. Die Basiseinheit misst gerade einmal eine Grundfläche von 12,5 x 12,5 cm sowie knapp einen Liter Gehäusevolumen und ist eigenständig lauffähig.

Möchte man nun die Funktionen des Mini-Rechners erweitern, werden ganz einfach die Module übereinandergesteckt – ähnlich wie Googles Project Ara. Die einzelnen Blöcke sind über Pogo Pins miteinander verbunden und werden von Magneten an ihrem Platz gehalten. Zu den möglichen Modulen gehören beispielsweise einn Audio-Block mit Lautsprechern und Mikrofon, zusätzliche Festplatten, eine Grafik-Einheit, ein Beamer oder einen Wireless Charger für euer Smartphone. So kann man sich werkzeuglos und vor allem ohne nervigen Kabelsalat mühelos den Computer nach den eigenen Wünschen zusammenstellen.

Die Basis-Unit verfügt über einen Intel Pentium- oder Celeron-Prozessor mit integrierter HD Grafikkarte von Intel sowie 32 GByte eMMC-Speicher. Als Betriebssystem kommt das neue Windows 10 zum Einsatz. Bei den Anschlüssen stehen dreimal USB 3.0, einmal HDMI- und DisplayPort, RJ-45, ein SD-Kartenslot sowie eine kombinierte Klinkenbuchse für die Ein-und Ausgabe von Audiogeräten zur Verfügung. Außerdem spendiert Intel der Basis-Einheit einen Arbeitsspeicher von bis zu 8 GByte DDR4-RAM, der sich durch das Lösen einer einzigen Schraube noch erweitern lässt.

Der Acer Revo Build M1-601 wird ab Oktober in Deutschland für einen Preis ab 229 Euro erhältlich sein. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die ersten Zusatzmodule verfügbar sein, was die einzelnen Stapelmodule kosten werden, steht allerdings noch nicht fest.

Quelle: Acer

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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