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Amazon verklagt über 1.000 Nutzer wegen Fake-Bewertungen

Der Online-Händler Amazon hat über 1.000 Kunden angezeigt, weil diese gefälschte Produktbewertungen auf der Webseite veröffentlicht haben. Bereits im April ging Amazon juristisch gegen mehrere Webseiten vor, die Bewertungen gegen Bezahlung anboten.

Sogenannte Fake-Rezensionen sind im heutigen Online-Shop-Zeitalter leider weit verbreitet.Solche Bewertungen sind nicht nur irreführend, sondern gefährden auch das Vertrauen der Kunden zum Shop. Zu den größten Leidtragenden solcher gefälschten Bewertungen gehört sicherlich auch Amazon. Der Online-Einzelhändler versucht jedoch rigoros durchzugreifen und verklagte bereits im April Webseiten, die Fake-Rezensionen gegen Bezahlung anbieten. In einem neuen Fall trifft es diesmal nicht die Anbieter solcher Dienste, sondern die Nutzer, welche über Fiverr ihre Dienste anboten. Fiverr ist eine Vermittlungsplattform im Internet, über die kleinere Dienstleistungen gegen Entgelt angeboten werden. Fiverr selbst muss hierbei jedoch keine Anzeige befürchten, da die Plattform laut Nutzungsbedingungen solche Dienste und Angebote untersagt.

Insgesamt sind 1.114 unbekannte Nutzer von der Klagewelle Amazons betroffen. Der Online-Händler verlangt von den betroffenen „Kunden“ solche Taten künftig zu unterlassen sowie Schadenersatz aufgrund von Rufschädigung. Die Identifizierung dieser Kunden könnte sich jedoch als schwierig erweisen, da bei der Anmeldung falsche Daten angegeben werden und die IP-Adresse verschleiert wird. Amazon arbeitet deswegen eng mit der Microjobbörse Fiverr zusammen, um an mehr Informationen zu gelangen und diese Nutzer ausfindig zu machen. Sucht man auf Fiverr nach „Amazon Review“ so findet man auch heute noch jede Menge Angebote, bei denen gefälschte Rezensionen für Geld angeboten werden.

Quelle: TheGuardian

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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