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Apple besitzt das sicherste Passwortmanagement

Mobile Geräte werden oft ins Visier genommen, wenn es um die Sicherheit bei Einkäufen und Daten geht. Die Passwortverwaltungs-Firma Dashlane hat im Rahmen einer Sicherheitsstudie 100 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen unter die Lupe genommen.

Dashlane, Anbieter einer Passwort-Verwaltungssoftware, veröffentlichte kürzlich eine Studie zum Thema Sicherheit. Auf einem 6-seitigen Dokument berichtet die Firma über die Passwortsicherheit verschiedener Online-Dienste. Insgesamt wurden 100 Unternehmen anhand von 24 verschiedenen Kriterien untersucht. Man erkennt schnell, dass selbst Grössen wie Amazon, Dell oder Groupon laut Dashlane keine ausreichende Sicherheit bieten. Apple hingegen steht mit 100 Punkten einsam an der Spitze, gefolgt von Microsoft und Chegg mit jeweils 65 Punkten von möglichen 100. Erschreckend finde ich aber, dass über die Hälfte der Unternehmen keinen grossen Wert auf sichere Passwörter ihrer Kunden legen. Über 55% der Firmen lassen beispielsweise einfache Zeichenketten wie „password“ oder „123456“ zu und gestatten ausserdem unzählige Wiederholungsversuche bei der Passworteingabe.

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Eigentlich wäre es doch so leicht, seine Kunden zu einem sicheren Passwort zu führen, wenn ein paar Regeln aufgestellt werden bei der Passwortfestlegung. Um sich eine Apple ID anzulegen, benötigt man beispielsweise ein Passwort mit mindestens acht Zeichen, einen Klein- sowie einen Grossbuchstaben und zusätzlich noch eine Ziffer. Anschliessend wird das Passwort von Apple noch auf Wiederholungen geprüft und mit einer Liste der beliebtesten Passwörter verglichen. Wurden beide Tests erfolgreich abgeschlossen, gibt es grünes Licht von Apple. Hört sich eigentlich ganz einfach an und doch tut sich ein Grossteil der Unternehmen schwer mit solchen Sicherheitsvorkehrungen.

Bei der Studie wurde allerdings nicht nur die Passwort-Erstellung miteinbezogen, sondern auch der Schutz vor unberechtigten Logins. So erfolgt bei Apple nach mehrfacher Falscheingabe eine zusätzliche Verifikationsmassnahme des Nutzers durch die Abfrage weiterer Daten. Wie bei einer Studie so üblich, gab es ausserdem noch einige wichtige Erkenntnisse dazu:

  • 55% der getesteten Unternehmen akzeptieren demzufolge schwache Passwörter wie „123456“ oder „password“
  • 51% besitzen keinen Schutz vor fehlerhaften Login-Versuchen (gilt ab 10 Versuchen)
  • 64% besitzen sehr fragwürdige Passwortrichtlinien
  • 61% geben keinerlei Hinweise für Erstellung eines sicheren Passwortes
  • 93% bieten keinen Hinweis auf die Passwort-Stärke
  • 10% aller Unternehmen aus der Studie befinden sich über den von Dashlane angegebenen Richtlinien für gute Passwörter (über 45 Punkte)
  • 8% versenden das erstellte Passwort in einer E-Mail, darunter auch Toys „R“ Us
  • 62% verlangen keine Buchstaben-Zahlen-Kombination beim Passwort
  • 73% akzeptieren Passwörter, die 6 oder weniger Zeichen besitzen

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Quelle: Dashlane

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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