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Apple stellt neuen iMac vor: 27″ Retina Display mit 5K-Auflösung

Die Gerüchte bewahrheiteten sich doch und Apple präsentierte gestern Abend im Rahmen der Keynote einen neuen iMac mit Retina-Display. Der Clou: Apple will nichts von 4K wissen und verbaut dem iMac daher einen 5K-Bildschirm – das bedeutet nochmals 67 Prozent mehr Pixel, als bei einem 4K-Display.

Apple präsentierte uns am eigenen Event nicht nur ein neues iPad Air 2 und ein kaum verbessertes iPad mini 3, sondern spendierte auch dem Mac Mini nach zwei Jahren ein lang ersehntes Hardware-Upgrade. Mit dabei an vorderster Front ist auch ein neuer iMac, der vor allem durch sein hochauflösendes Display entzücken kann. 27 Zoll gross ist der IPS-Retina-Bildschirm und bietet eine Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln oder kurz gesagt: 5K. Wie bereits erwähnt, zeigt das neue 5K-Display mit insgesamt 14,7 Millionen Pixel 67 Prozent mehr Pixel an, als dies bei einem 4K-Screen der Fall wäre. Bilder und Karten sollen dadurch lebendiger wirken und der Text ist gestochen scharf. Ausserdem konnte Apple die Energieeffizienz des Panels deutlich steigern, sodass nun rund 30 Prozent weniger Energie verbraucht wird.

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Jedoch bringt auch das beste Display nichts, wenn die restliche Hardware schlecht ist – ist sie aber nicht. Als Prozessor kommt ein Quad-Core Intel Core i5-SoC mit 3,5 GHz (Turbo Boost bis zu 3,9 GHz) zum Einsatz. Wem das nicht reichen sollte, kann für mehr Geld optional auch einen Quad-Core Intel Core i7 mit 4,0 beziehungsweise 4,4 GHz im Turbo-Modus verbaut bekommen. Betreffend Grafikkarte hat man sich im Hause Apple für die AMD Radeon R9 M290X mit 2 GByte GDDR5-RAM entschieden, wobei auch hier optional die Möglichkeit besteht, auf das bessere Modell AMD Radeon R9 M295X mit 4 GByte GDDR5-RAM aufzurüsten. Beim Arbeitsspeicher (1.600 MHz, DDR3) stehen Kombinationen mit 8, 16 oder 32 GByte zur Auswahl. Bei den Festplatten steht in der Basisversion eine 1 TByte grosse Fusion Drive zur Verfügung. Eine Fusion Drive könnt ihr euch so vorstellen, dass eine normale Festplatte mit der Leistung von Flashspeichern kombiniert wird. Systemstart und Dateien, die ihr oft nutzt werden hierbei auf den Flashspeicher ausgelagert, um einen schnellen Zugriff darauf zu gewährleisten, während wenig genutzte Programme auf der Standard-Festplatte gesichert werden.

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Auf der Rückseite befinden sich diverse Anschlüsse wie 4 x USB 3.0, 2 x Thunderbolt 2, ein Gigabit-Ethernet-Port sowie ein SDXC-Karten-Slot. Ebenso stehen Stereolautsprecher, Facetime-HD-Kamera, zwei Mikrofone, ein Kopfhöreranschluss sowie WLAN 802.11ac und Bluetooth 4.0 bereit. In der günstigsten Konfiguration (i5 mit 3,5 GHz, 8 GByte RAM, 1 TByte Fusion Drive) müsst ihr satte 2.599 Euro hinlegen. Die Teuerste Variante (i7 mit 4 GHz, 32 GByte RAM, 1 TByte SSD) schlägt mit 4.499 Euro zu Buche. Wem dies zu teuer ist, kann auf die älteren iMac-Modelle zurückgreifen, welche preislich im Bereich zwischen 1.099 und 1.499 Euro liegen. Den neuen iMac könnt ihr hier bereits jetzt euren Wünschen entsprechend konfigurieren und kaufen.

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Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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