Apple will Foto-Bereich mit dem Kauf von SnappyCam ausbauen

Von Zeit zu Zeit geht Apple ja bekanntlicherweise auf die Shopping-Tour und nimmt kleine bis mitelgrosse Unternehmen unter seine Fittiche. Diesmal hat es SnappyLabs, bekannt durch die App SnappyCam, getroffen – über Gründe und eine Kaufsumme kann allerdings nur spekuliert werden.



Im letzten Jahr hat Apple 1,25 Firmen pro Monat aufgekauft – auch dieses Jahr geht die Einkaufstour munter weiter. Laut einem Bericht von Techcrunch soll Apple das Start-Up-Unternehmen „Snappy Laps“ aufgekauft haben. Das 1-Mann-Unternehmen wurde von John Papandriopoulos gegründet und Hersteller der SnappyCam-App. Bereits vor wenigen Wochen deutete alles auf eine Übernahme hin, als die App aus dem App Store entfernt wurde und die Webseite ebenfalls offline war. Das Unternehmen aus Cupertino bestätigte die Übernahme Recode gegenüber, gab allerdings (wie immer) keinen Übernahmegrund an. Vermuten darf man aber mit guten Gründen, dass Papandriopoulos im Bereich der Fotografie und Entwicklung eingesetzt werden wird. Über die Summe, welche beim Kauf über den Tisch geschoben wurde, wurde geschwiegen. Papandriopoulos scheint eine neue Technologie mit SnappyCam entwickelt zu haben, die es ermöglichte 20 – 30 hochauflösende Fotos pro Sekunde (Apples Burst-Mode beim iPhone 5s kommt gerade mal auf 10 pro Sekunde) mit der iPhone-Kamera zu schiessen. Ausserdem hat er ein neues System gefunden, wie sich JPGs schneller schreiben lassen. Dazu studierte er den bisherigen uralten JPG-Code und verbesserte den Algorhytmus in Zusammenarbeit der ARM Neon-Plattform. Wer im Besitz dieser Applikation ist, kann sie auch weiterhin nutzen und von der guten Qualität der Bilder profitieren. Wir sind gespannt darauf, wann wir vom Know-How Papandriopoulos‘ in der iOS-Kamera-App davon profitieren werden.
 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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