Blocks: Die erste modulare Smartwatch auf Kickstarter

Auf Kickstarter sorgt mit „Blocks“ ein interessantes Projekt für Aufsehen. Blocks steht für eine Smartwatch, die ihr frei nach euren Wünschen mithilfe von Modulen zusammenstellen könnt. Das gesteckte Finanzierungsziel wurde dabei innerhalb von wenigen Stunden erreicht.

Wer zu den aktiven Lesern unseres Blogs gehört, wird wahrscheinlich bereits über das Project Ara gelesen haben. Dabei handelt es sich um ein modulares Smartphone von Google, das sich aktuell noch in Entwicklung befindet. „Blocks“ baut auf demselben Prinzip auf, jedoch handelt es sich hierbei um eine Smartwatch, die sich mittels verschiedener Module individuell zusammenstellen lässt. Das auf Kickstarter gesetzte Finanzierungsziel liegt bei 250.000 US-Dollar. Doch die Crowd scheint von dieser Idee derart begeistert zu sein, dass das Ziel innerhalb von weniger(!) als einer Stunde erreicht werden konnte. Zum aktuellen Zeitpunkt steht die Zahl des Crowdfunding-Projektes bei knapp 780.000 US-Dollar – rund 34 Tage bleiben noch Zeit, um weitere Unterstützer von Blocks zu finden.

Doch nun nehmen wir Blocks mal etwas genauer unter die Lupe. Die Basis der Smartwatch besteht aus Display, Prozessor, Akku, Bewegungssensor, Bluetooth-Modul und natürlich dem Gehäuse. Wer weitere Funktionen haben möchte, beispielsweise um die Herzfrequenz, Luftdruck oder Temperatur zu messen, kann die intelligente Uhr mittels Armband-Modulen upgraden. Auch ein zusätzlicher Akku oder ein Fingerabdrucksensor lassen sich hinzufügen – ein absolutes Novum bei Smartwatches. Da sich Blocks auch gegenüber Drittanbietern offen zeigt, sind die Grenzen wohl lediglich bei der Größe des Armbandes gesetzt.

blocks-module

Oben drauf ist das Gehäuse nach der IP67-Zertifizierung gegen Wasser und Staub geschützt. Um den Tragekomfort zu steigern, befindet sich zwischen den Modulen ein verstellbarer Verschluss, sodass das Armband nicht zu weit oder zu eng am Handgelenk liegt. Auch aus umwelttechnischer Sicht werden hier Vorteile sichtbar: So muss beispielsweise bei einem Defekt eines Moduls nicht gleich die gesamte Smartwatch ausgetauscht werden.

Zum Verkaufsstart wird Blocks in drei verschiedenen Farben (Rot, Schwarz und Weiß) verfügbar sein. Die Basis-Smartwatch ist während der laufenden Kickstarter-Kampagne noch für 195 US-Dollar (zuzüglich 25 US-Dollar Versand) zu haben – also rund 193 Euro. Wer 285 US-Dollar (ca. 250 Euro) investieren möchte, der kann zusätzlich zur Smartwatch vier verschiedene Module auswählen, um die Uhr zu erweitern. Bis zum 20. November 2015 habt ihr noch die Möglichkeit, bei Interesse von den vergünstigten Preisen zu profitieren. Die Auslieferung soll voraussichtlich im Mai 2016 erfolgen.

Interessant zu erwähnen ist auch noch, dass die Entwickler von Blocks nicht auf Android Wear zurückgreifen, sondern eine eigene Software dafür entwickelt haben. In puncto Kompatibilität müssen deswegen allerdings keine Einbußen in Kauf genommen werden – die Smartwatch funktioniert mit allen iPhones ab iOS 8 und Android-Geräten ab Android 4.0.

Quelle: Kickstarter

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

Ebenfalls interessant

Misfit Ray: Neuer Fitness- und Schlaftracker kann auch als Halskette getragen werden

Facebook Twitter Google+ Pinterest Pocket Facebook Twitter Google+ Pinterest LinkedIn Digg Del StumbleUpon Tumblr VKontakte …

Kommentar verfassen