Bridge Constructor Mittelalter: Fortsetzung der beliebten Brückenbau-Simulation in der Ritterzeit

Diese Woche ist mit „Bridge Constructor Mittelalter“ die Fortsetzung der beliebten Spiele-Reihe im App Store und dem Google Play Store gelandet. Zum Release kostet die App 1,79 Euro, später sollen dann 2,69 Euro berechnet werden.

Wer bereits im Besitz von einem der beiden Vorgänger ist, dem dürfte das Spielprinzip bekannt sein: Ihr müsst mit verschiedenen Materialien wie Beton, Stahl, Holz und Seil eine möglichst stabile Brücke bauen, welche von jeweils zwei Autos bzw. LKW’s befahrbar ist. Im neuesten Teil der Brückenbau-Simulation spielt sich das Geschehen allerdings nicht in der Neuzeit ab, sondern im Mittelalter. Das grundlegende Spielprinzip hat sich dabei nicht geändert. Euch stehen weiterhin diverse Materialien (Holz, schweres Holz, Stein, Seil und Brückendach) zur Verfügung, um die perfekte Brücke zu konstruieren. Doch so einfach wie sich das anhört, so schwer kann dies teilweise sein. Denn die einzelnen Brückenteile reagieren physikalisch auf die ausgeübte Last. Eine fehlende Querverstrebung oder ein fehlendes Seil kann die Brücke schnell mal zum Einsturz bringen. Ausserdem wird einem bald mal das verfügbare Gold zum Verhängnis, wenn man mitten im Baufieber an der Budgetobergrenze angelangt ist – dann heisst es, abreissen und umstrukturieren, sodass Kosten gespart werden können. Wer besonders sparsam mit den Materialien umgeht, sammelt Bonuspunkte. Der eigentliche Stresstest kommt allerdings erst nach der Konstruktion der Brücke.

Dann bleibt zu hoffen, dass die vermeintlich sichere Konstruktion auch sicher bleibt und die marschierenden Soldaten, Kutschen und sonstigen Einheiten schadlos von A nach B kommen. Wer in einem Level stecken bleibt, hat die Möglichkeit, sich Lösungshinweise mithilfe von Münzen, welche ihr per In-App-Kauf besorgen könnt, freizuschalten. Dies ist aber nicht zwingend ein Muss, denn mit ein wenig tüfteln und ausprobieren sollte ein Weiterkommen auch ohne In-App-Kauf im Spiel möglich sein.

Bis hierhin gehört alles zum Altbekannten, doch mit dem dritten Teil wurden auch einige Neuerungen eingebaut. Darunter ist das umgedrehte Spielprinzip sicherlich eine der interessantesten. Dort müsst ihr nämlich versuchen, die Brücke gezielt zum Einsturz zu bringen, wenn feindliche Einheiten diese gerade überqueren. Die Herausforderung daran ist allerdings, dass diese nicht sofort einstürzen darf, da die feindlichen Urks-Soldaten ansonsten unbeschadet wieder fliehen können. Eine weitere Neuerung wird sich gegen Ende der ersten Welt bemerkbar machen: Dort beschiessen Urks mit ihren Katapulten die Brücke mit Felsbrocken. Eine zusätzliche Belastung, deren eure Brücke standhalten muss. Hier ist eine stabilere Bauweise erforderlich und auch der Sinn des Brückendaches wird nun endlich ersichtlich, da die von Steinen getroffenen Soldaten die Tortur nicht überleben werden.

Wer bereits mit dem Vorgänger seine Freude hatte, wird auch mit Bridge Constructor Mittelalter wieder seinen Spass haben. Das beliebte Grundprinzip wurde beibehalten und mit zusätzlichen Neuerungen aufgepeppt. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad mit jedem Level etwas kniffliger wird, sind In-App-Käufe nicht zwingend nötig. Solltet ihr zu den Interessenten gehören, dann schlagt bald zu, denn aktuell gibt es das Denkspiel inklusive Release-Rabatt für nur 1,79 Euro (iOS) bzw. 1,89 Euro (Android), später sollen es dann 2,69 Euro werden.Dies ist für 40 Level, die uns geboten werden und den unzähligen Stunden, die man damit wohl verbringen wird, ein durchaus fairer Preis.

Bridge Constructor Mittelalter
Bridge Constructor Mittelalter
Entwickler: Headup Games
Preis: 1,99 €+
 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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