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Carl Zeiss VR One: VR-Brille für Smartphones zwischen 4,7 und 5,2 Zoll vorgestellt

Nun reiht sich auch Zeiss zu den Unternehmen, die im Besitz einer eigenen VR-Brille sind. Dir VR One soll sowohl mit iPhones als auch Android-Smartphones funktionieren und ist mit 99 Euro äusserst günstig.

Das deutsche Unternehmen Carl Zeiss will mit der VR One noch in diesem Winter eine eigene Virtual-Reality-Brille auf den Markt bringen. Zeiss verfolgt dabei ein ähnliches Konzept wie Samsung mit der Gear VR oder Google mit dem Cardboard-Baukasten – sprich man bietet lediglich das Gestell an und benötigt zur Funktion zusätzlich ein Smartphone. Bevor es losgehen kann, seid ihr also gezwungen, ein entsprechendes Smartphone in den vorgefertigten Schacht einzuschieben. Anschliessend schaut man durch zwei Linsen auf das Smartphone-Display. Wie gut die Bildqualität ist, hängt schlussfolgernd also nicht von der VR-Brille ab, sondern von der Pixeldichte des Smartphone-Displays. Carl Zeiss gibt an, dass der Einschub der VR One für Geräte mit einer Display-Diagonale zwischen 4,7 und 5,2 Zoll konzipiert sei. Für manche Geräte muss ausserdem eine spezielle Halterung gekauft werden – diese gibt es momentan jedoch nur für das Samsung Galaxy S5 und das iPhone 6. Ein LG G3, Samsung Galaxy Note 4 oder auch ein iPhone 6 Plus wiederum wären jedoch schlicht zu gross für die VR-Brille.

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Für welchen Zweck das Gerät allerdings schlussendlich verwendet werden soll, darüber ist sich selbst Carl Zeiss noch nicht im Klaren. Noch gibt es leider eher vereinzelte Inhalte, die sich mit der VR-Brille nutzen lassen. Zum aktuellen Zeitpunkt wurden von den Entwicklern zwei Demo-Apps gebaut, einmal eine Foto-App sowie eine Augmented Reality-Demo. Ausserdem wird durch den Hersteller auch ein Open-Source-SDK veröffentlicht, womit man externe Entwickler zur Fertigstellung von weiteren Anwendungen einladen möchte. Der Verkaufsstart beginnt im Dezember, doch bereits jetzt bietet euch Carl Zeiss die Vorbestellung auf der offiziellen Webseite an. Mit einem Preis von 99 Euro fällt diese um einiges günstiger aus, als die Konkurrenz-Brille von Samsung beispielsweise.

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Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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