CES 2014: Haier präsentiert in seiner Produktlinie das dünnste Tablet der Welt

Haier ist hauptsächlich für seine Haushaltgeräte wie Waschmaschinen, Elektroherde und Fernseher bekannt. Nun will der chinesische Hersteller den weiteren Vorstoss in den lukrativen Markt der Smartphones und Tablets wagen. Dazu stellten die Chinesen gleich drei kostengünstige Geräte an der CES 2014 vor.



Innerhalb von 20 Jahren entwickelte sich Haier von der einfachen Kühlschrankfabrik zum multinationalen Gross-Konzern. Mittlerweile zum Weltmarktführer bei Haushaltgeräten aufgestiegen, beschäftigt der Multikonzern über 80.000 Angestellte weltweit. Da versteht es sich von selbst, dass Haier auch auf der diesjährigen CES 2014 mit von der Partie ist und seine Produkte präsentiert. Durch einen weiteren Ausbau im Bereich der Mobilgeräte möchte Haier sein dortiges Standbein weiter verstärken. Neben zwei weiteren Mobilgeräten stellte der Konzern mit dem HaierPad Mini 781 das angeblich dünnste Tablet der Welt vor. Alle Geräte verfügen über einen nicht näher beschriebenen Quad-Core-Prozessor, sind mit einem IPS-HD- oder IPS-FHD-Display ausgerüstet und werden mit dem Betriebssystem Android 4.2 Jelly Bean ausgeliefert. Folgende drei Modelle werden derzeit von Haier auf der CES 2014 in Las Vegas präsentiert:

HaierPad H6000

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Mit dem HaierPad H6000 muss sich der Nutzer nicht mehr zwischen einem Smartphone oder Tablet entscheiden wie Haier selber schreibt. Das Display besitzt eine Grösse von 5,98 Zoll und eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (373 ppi). Zum weiteren Paket dazu gehören 2 GB RAM, 16 GB Flash-Speicher und eine 13-Megapixel-Rückkamera mit Autofokus und LED-Blitz sowie eine 5-Megapixel-Frontkamera. Ferner bietet das HaierPad H6000 neben WLAN, Bluetooth 4.0 und GPS auch 2G/3G/ HSDPA+ und Dual-SIM-Unterstützung.  Der eingebaute 3.200 mAh-Akku soll für bis zu 12 Stunden Dauerbetrieb ausreichen. Das Phablet soll laut Hersteller ab Februar 2014 in Schwarz für 350 Euro auf den Markt kommen.

 

 HaierPad Mini 781

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Das HaierPad Mini 781 ist laut Hersteller mit einer Dicke von nur 6,6 Millimetern das dünnste der Welt. Auch wenn es um das Gewicht von nur 290 Gramm bei 7,85 Zoll geht, muss sich das Tablet im Aluminium-Gehäuse keinesfalls verstecken. Das knapp 8 Zoll grosse HD-IPS-Display zeigt ausserdem scharfe Bilder an und bietet eine natürliche Farbwiedergabe. Im Inneren werkelt zudem ein Quad-Core-Prozessor mit 1,6 GHz Taktfrequenz, auf den nicht näher eingegangen wurde. Ausserdem befindet sich auf der Vorderseite eine 2-Megapixel-Kamera sowie eine mit 5 Megapixel und integriertem Autofokus auf der Rückseite. Zur Akkulaufzeit wurden keine Angaben gemacht. Wie bereits das HaierPad H6000, soll auch das HaierPad Mini 781 im Februar 2014 seinen Erscheinungstermin erhalten. Das in den Farben Schwarz, Silbermetallic und Champagnergold erhältliche Tablet wird für 199 Euro (8-GB-Version) und 229 Euro (16-GB-Variante) im Handel erhältlich sein.

 

 HaierPad Maxi 1043

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Im präsentierten Produkte-Portfolio von Haier befindet sich auch ein mit 10 Zoll etwas grösseres Gerät. Mit einer Dicke von 6,9 Millimetern gehört auch das HaierPad Maxi 1043 zu den dünnsten auf dieser Welt. Dazu kommt noch sein IPS-HD-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln, welches dem Format 16:10 entspricht. Ebenfalls mit von der Partie ist ein 1,6 GHz Quad-Core-Prozessor unbekannten Typs. Ferner bietet das Tablet 2 GB RAM, WLAN-Unterstützung, Bluetooth und einen Mini-HDMI-Anschluss sowie eine 2-MP-Frontkamera, um Videotelefonate zu führen oder Self-Pics aufzunehmen. Auf der Rückseite befindet sich zudem eine 5 Megapixel Kamera mit integriertem Autofokus. Die Akku-Laufzeit soll lediglich 6 Stunden betragen. Das HaierPad Maxi 1043 mit Aluminium-Gehäuse wird ab April 2014 in den Farben Schwarz, Dunkelblau und Violett für 329 Euro auf dem Markt erhältlich sein.

Fazit:

Optisch sehen die Geräte ganz toll aus und der Aluminium-Look verleiht den Geräten einen zusätzlichen Bonus. Allerdings kann ich von der verbauten Hardware nichts abgewinnen, diese muss sich erst mal auf dem Markt beweisen. Während das H6000 mit einer guten Akkulaufzeit glänzt, ist die Laufzeit beim Maxi 1043 einfach nur unterirdisch, was wohl auf das schmale Design zurückzuführen ist. Ab Februar beziehungsweise April werden wir wohl mehr wissen.

 

 

 

 

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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