CES 2014: ZTE plant ein modulares Smartphone namens Eco-Mobius

Nachdem Motorola bereits vor Monaten ankündigte, ein modulares Smartphone zu entwickeln, stellte ZTE nun ebenfalls eines vor. Während von Motorola bis heute kein Prototyp zu sehen war, durften Besucher der CES 2014 das ZTE Eco-Mobius unter einer Glashaube betrachten.



Ein Smartphone, das sich ganz individuell nach den Interessen und Vorlieben eines jeden Nutzers zusammenbauen lässt, wäre wohl der Wunsch vieler Menschen. Auch ökologisch gesehen bringt dieses Gerät einen Vorteil mit: weniger Abfall durch entsorgte Smartphones. Funktioniert beispielsweise die CPU oder die Kamera nicht mehr, lässt sich das alte Modul einfach gegen ein Neues austauschen, ohne dass der Nutzer gleich zu einem neuen Handy greifen muss. Laut ZTE lassen sich insgesamt fünf verschiedene Teile am Endoskelett des Eco-Mobius anbringen. Diese einzelnen Module werden durch Magnete am Endoskelett angebracht und können über einen Bus mit wenigen Leitungen, mit den weiteren Modulen kommunizieren. Aufgeteilt wird das Konzept in Prozessor, Grafikeinheit und Arbeitsspeicher. Ferner kann auch der interne Speicher sowie die Kamera ersetzt werden, wobei der Anwender beim Grundgerüst auf verschiedene Displaygrössen zurückgreifen kann – so zumindest die Vision. In der Praxis handelt es sich bisher nur um ein sehr interessantes Design-Konzept, wie es bereits beim Motorola Ara der Fall war. Ein ZTE-Sprecher gab zudem gegenüber The Verge bekannt, dass derzeit nicht weiter an der Entwicklung gearbeitet wird. Bei Motorola scheint man hier hingegen einiges weiter zu sein. Erst im Dezember liess man verlauten, dass ein interner Prototyp von Project Ara existiere. Bis eines dieser Projekte markttauglich wird, dürften allerdings noch viele Monate, wenn nicht Jahre vergehen.

Quelle: The Verge

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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