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Chromecast: So spiegelt ihr euer Android-Smartphone auf den TV

Google hat im Rahmen der Google I/O einmal mehr ein grosses Update mit neuen Funktionen für den Chromecast angekündigt. Die Koppelung zwischen Smartphone und Chromecast soll nun via Ultraschall funktionieren und der Bildschirminhalt von Android-Geräten lässt sich darüber auf den TV streamen.

Mit dem Streaming-Empfänger Chromecast ist Google ein grosser Coup gelungen. Der kleine Stick ist seit rund einem Jahr auf dem Markt und erfreut sich grösster Beliebtheit bei den Kunden. Google selbst hat grossen Anteil daran, denn man hat nicht einfach ein Produkt lieblos auf den Markt geworfen, sondern entwickelte und verbesserte dies fortlaufend weiter. Auf der Entwicklerkonferenz I/O stellte Google nun weitere Features für Chromecast vor.

Vollständiger Bildschirminhalt von Android-Geräten lässt sich per Chromecast auf den TV spiegeln

Für viele eine richtig interessante Sache: Auf der Google-Keynote hat der Konzern für den Streaming-Stick Chromecast eine Screen-Mirroring-Funktion über das WiFi-Netz für den Fernseher angekündigt. Euch wird damit die Möglichkeit geboten Games auf dem TV zu zocken, ohne dass eine Konsole dafür benötigt wird, Fotos anzusehen und vieles mehr. Zu Beginn wird dieses Feature aber nur für diese Geräte verfügbar sein: HTC One M7, LG G2, LG G2 Pro, Nexus 4, Nexus 5, Nexus 7 (2013), Nexus 10, Samsung Galaxy Note 3, Galaxy S4 und das Galaxy S5. Weitere unterstützte Smartphones und Tablets werden sich in nächster Zeit noch dazu gesellen – wie lang dies dauert, wurde aber nicht erwähnt. Auch ein Rollout-Termin für die Übertragungsfunktion wurde bislang nicht kommuniziert.

Die Jungs von Androidauthority hatten die Gelegenheit, diese neue Funktion bereits anzutesten. Wie ihr im Video sehen könnt, scheint die Funktion bereits ausgereift zu sein und eine Übertragung des Handy-Bildschirmes auf den Fernseher geht nahezu ohne Verzögerung vonstatten.

In der Nähe befindliche Geräte können neu per Ultraschall mit Chromecast gekoppelt werden

Bisher mussten sich Nutzer über das WLAN-Netzwerk auf den Chromecast verbinden. Bekam man beispielsweise Besuch, so war dies relativ umständlich und zum Teil auch mit Sicherheitsrisiken verbunden, da die WLAN-Daten weitergegeben werden mussten. Mit der neuen Möglichkeit kann sich das Sendegerät mit dem Chromecast via Ultraschall verbinden. Voraussetzung dafür ist, dass der Besitzer die Funktion „Ausgabe auf Geräten in der Nähe“ zuvor aktiviert hat und der Fernseher nicht stumm geschaltet ist. Chromecast gibt dann über die Lautsprecher einen für Menschen nicht hörbaren Ultraschall-Ton ab, welcher wiederum von Smartphones, Tablets oder auch vom Laptop „gehört“ werden kann. Kann auf diese Weise keine Verbindung zwischen den beiden Geräten hergestellt werden, dann lässt sich zur manuellen Kopplung auch ein Code auf dem Sendegerät eintippen, den Chromecast auf dem Home-Bildschirm anzeigt. Bei beiden Varianten ist kein WiFi-Netz von Nöten, sondern kann über das Mobilfunknetz abgewickelt werden.

Der Bildschirminhalt kann bei diesem Verfahren jedoch nicht übertragen werden, da dies deutlich höhere Datenmengen für sich beansprucht. Zwischen Chromecast und dem Sendegerät wird lediglich ein Link zum eigentlichen Ziel wie YouTube oder Netflix übermittelt.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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