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Cities: Skylines: Städtebausimulation verkauft sich 250.000 Mal in nur 24 Stunden

Die am 10. März 2015 gelaunchte Städtebausimulation Cities: Skylines scheint ein wahrer Erfolg zu sein. In den ersten 24 Stunden gingen satte 250.000 Exemplare über den Ladentisch.

Es ist schon ziemlich eindrücklich, was das Team des kleinen finnischen Entwicklerstudios Colossal Order mit Cities: Skylines auf die Beine gestellt hat. Für viele Fans aus dem Städtebau-Genre ist es genau das, was man sich bei Sim City gewünscht hätte, wie sich aus zahlreichen Testberichten, Reviews und Kommentaren herauslesen lässt. Bereits in den ersten 24 Stunden nach dem Release wurde das Spiel stolze 250.000 mal verkauft. Für den Publisher Paradox Interactive bedeutet dies ein neuer interner Rekord.

Doch was macht Cities: Skylines denn im Vergleich zu Sim City (5) überhaupt besser? Für viele ist bereits der fehlende Online-Zwang einer der großen Pluspunkte, denn so lässt sich auch von unterwegs aus die Simulation zocken, ohne dass man auf einen Internetanschluss angewiesen ist. Ein großes Manko bei Sim City ist zudem auch die spärlich bemessene Fläche zum Bebauen – ist aus performancetechnischen Gründen nicht möglich meinte EA – Cities: Skyline zeigt, dass es eben doch funktioniert. Die Spielewelt kann insgesamt auf eine Fläche ausgeweitet werden, die rund 18 Mal grösser ist, als die aus Sim City. Der Rest ist das, was man sich von einer Simulation eben wünscht. Beim Aufbau von Straßensystem muss endlich auch ein wenig das Hirn eingeschaltet werden, denn es gibt unter anderem auch Einbahnstraßen, Kreisel oder komplizierte Kreuzungen, die in das Verkehrsnetz eingegliedert werden müssen. Außerdem lassen sich schwere Transportfahrzeuge wie LKWs gleich komplett aus Wohngebieten verbannen. Apropos Simulation: Werden zu viele Wasserpumpen an einem kleinen Fluss gebaut, so entleert sich dieser vollständig – viele Abwasserausleitungen wiederum können zu Überschwemmungen führen – Kleinigkeiten, die sich eben in einer Simulation bezahlt machen.

Und sollte Cities: Skylines doch einmal langweilig werden, dann stehen euch weit über 1.000 verschiedene Mods zur Verfügung, mit denen ihr eure Simulation weiter individualisieren und nach euren Wünschen anpassen könnt. Bis auf paar kleine Schönheitsfehler sowie der fehlende Tag-/Nacht-Wechsel sind mir zumindest noch keine schwerwiegenden Bugs aufgefallen. Das ist bei einer Simulation mit diesem Umfang schon ziemlich eindrücklich, denn in welchem Zustand Sim City auf den Markt gebracht wurde, dürften die meisten von euch wohl noch wissen.

Wer die Sim-City-Reihe liebt, wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch Cities: Skylines lieben, so viel steht fest. Das alles gibt es für unter 30 Euro* – eigentlich schon fast unfair dieser Preis, wenn man bedenkt, dass Sim City zum Launch etwa doppelt so teuer, dafür aber kaum spielbar war.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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