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Computer reinigen – aber richtig

Das Innere des PCs und auch die durchgehend verwendeten Hardware-Komponenten wie die Tastatur und die Maus sollte man gelegentlich reinigen. Das ist durchaus wichtig, da eine zu hohe Staubkonzentration dazu führen kann, dass die Leistung des Computers merklich abnimmt. Aber wie reinigt man das diffizile Innenleben des Rechners, ohne etwas zu beschädigen?

Äußerliche Säuberungen sind schnell gemacht: Mit einem elektrostatischen Tuch kann man den Bildschirm reinigen und mit desinfizierenden Reinigungstüchern rückt man Schmutz und Bakterien auf der Tastatur und Maus zu Leibe. Schwieriger wird es unter dem Gehäuse des Rechners, wo Staub die größte Bedrohung für die Funktionalität darstellt. Sollte man beispielsweise feststellen, dass der Computer plötzlich ungewöhnlich laut ist, sehr schnell erhitzt und/oder häufig abstürzt, kommt man um die Reinigung nicht herum. Besonders schnell fällt das bei intensiver Beanspruchung auf – zum Beispiel, wenn der Computer als Workstation oder Gaming-PC verwendet wird. Schaut man durch die perforierte Öffnung des Lüfters, wird schnell klar, wo das Problem liegt: das Gerät ist verstaubt.

Eine der wirksamsten und einfachsten Methoden, um den besagten Staub loszuwerden, ist die Verwendung eines Druckluftsprays. Selbiges findet man beispielsweise bei Caramba. Mit so einem trockenen Druckgas ist der Staub innerhalb weniger Sekunden entfernt. Es birgt außerdem den Vorteil, dass durch die Blasrohre auch schwer zugängliche Stellen erreicht werden können. Und was ist, wenn man einmal kein Druckluftspray zur Hand hat? Wenn man nicht warten kann und nur noch Hausmittel infrage kommen?

Sonstige Hilfsmittel zur PC-Reinigung

Das Druckluftspray darf schon als die ideale Lösung betrachtet werden. Wesentlich aufwendiger und vor allem fummeliger fällt die Reinigung zum Beispiel aus, wenn man die Bauteile mit Wattestäbchen reinigen möchte. Außerdem kann man damit bei falscher Anwendung auch Schaden anrichten. Auch ein breiter, weicher Pinsel mag ein praktisches Hilfsmittel sein, kommt jedoch nicht an die Wirkung des Sprays heran. Viele PC-Besitzer verwenden einen Staubsaugeraufsatz und einen Pinsel, um den Staub zunächst zu lockern beziehungsweise abzustreichen und anschließend einzusaugen. Am besten ist es, wenn man für die Reinigung mehrere Hilfsmittel gleichzeitig verwendet. Das Druckluftspray ist zum Beispiel im Verbund mit dem Staubsauger noch wirkungsvoller, da die Staubpartikel nicht einfach außerhalb des Gehäuses landen, sondern restlos eingesaugt werden. Bei der Reinigung des Lüfters ist besondere Vorsicht geboten. Die sehr empfindlichen Lüfterlager dürfen keinesfalls Schaden nehmen.

Man muss sich einfach darüber im Klaren sein, dass abgelagerte Staubschichten u.a. die Kühlleistung der Ventilatoren behindern. Um dennoch ihrer Funktion nachzugehen und trotz der Staubschichten für Kühlung zu sorgen, erhöht sich deren Drehzahl, was wiederum zu einem höheren Energieverbrauch sowie einer höheren Geräusch- und Lärmkulisse führt. Darüber hinaus – und das dürfte die wichtigste Beeinträchtigung sein – führen Staubablagerungen zu verstärktem Verschleiß der Komponenten. Möchte man möglichst lange Freude an seinem PC haben, ist eine gelegentliche Reinigung des Computers also unumgänglich.

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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Ein Kommentar

  1. Das ist ja eine gute Idee, mit dem Druckluftspray. Nur mit einem Staubsauger finde ich das Ergebnis nicht so besonders. Werde ich probieren, danke!

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