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Coolest Cooler: Eine innovative Kühlbox erobert Kickstarter

Coolest Cooler gehört wohl definitiv zu den vielseitigsten Kühlboxen der heutigen Zeit. Läuft das Projekt weiterhin so erfolgreich, so wird dies die erfolgreichste Kickstarter-Kampagne aller Zeiten.

Über Kühlboxen zu berichten gehört ja normalerweise auch im entferntesten Sinne nicht zu unserem Themengebiet. Doch bei Coolest Cooler handelt es sich nicht ganz um eine normale Kühlbox. Viel eher soll dies eine tragbare multifunktionale Kühltruhe des 21. Jahrhunderts darstellen mit einer Menge Zusatzoptionen und technischem Schnickschnack. Ein Blick auf die vorhandenen Features zeigt auf, dass wir es hier mit einem ganz grossen Gerät zu tun haben. Auf dem Deckel befindet sich unter anderem ein Mixer, mit dem ihr unterwegs am Strand, im Wald oder sonst wo euren Smoothie, Cocktail oder Drink gleich selbst zusammenbrauen könnt. Auch Musik darf an einem netten Grillabend natürlich nicht fehlen, für die musikalische Untrhaltung sorgt daher ein integrierter wasserdichter Lautsprecher, der per Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet angesteuert werden kann – eine praktische Halterung für das Smartphone darf hier natürlich auch nicht fehlen.

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Trotz den bisher aufgezählten Features erfüllt „The Coolest Cooler“ seinen üblichen Zweck und bietet viel Stauraum für Eiswürfel, Getränke und beliebige andere Waren, die kaltgestellt werden müssen. Damit man auch nach Sonnenuntergang noch sein Lieblingsgetränk findet und nicht etwa einen Fehlgriff landet, wurde der Deckel mit zwei unzerbrechlichen LED-Leisten versehen. Für die nötige Stromversorgung sorgt ein wiederaufladbarer 18-Volt-Akku mit einer Ladekapazität von 3.000 mAh. Der bereits erwähnte Bluetooth-Lautsprecher verfügt über einen eigenen 1.400 mAh grossen Akku, dessen Kapazität für rund 8 Stunden ausreicht.

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Apropos Stromversorgung, dies hat sich bei Mobilgerätnutzern ja leider zu einem altbekannten Problem entwickelt. „Coolest Cooler“-Erfinder Ryan Grepper hat natürlich auch daran gedacht und einen USB-Ausgang in die Kühlbox eingebaut, damit ihr unterwegs eure Smartphones und Gadgets mit dem nötigen Saft versorgen könnt.

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Ach ja, was wäre denn ein Strandaufenthalt ohne das dazugehörige Flaschenbier? Um dieses zu öffnen benötigt man jedoch einen Flaschenöffner, der beim Coolest Cooler natürlich auch nicht fehlt. Zu guter Letzt lassen sich bis zu sechs Plastikteller sowie ein Keramik-Messer im Deckel-Innern bequem verstauen.

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Damit sich die Box auch problemlos über den Sand oder Rasen transportieren lässt, wurden extra breite Rollen verbaut, die auch bei einem Sandstrand nicht einsinken sollen. Da man zudem selten nur mit einer Kühlbox unterwegs ist, bietet der Cooler Gummibänder, um das ganze Zubehör wie Sonnenschirm, Decken oder Taschen direkt auf der Box zu befestigen und sorgt so mit einem entsprechenden ausziehbaren Griff für einen mühelosen Transport. Ganz ehrlich, das ist Tasche, Kühlbox, Mixer, Zusatz-Akku, Soundsystem und Flaschenöffner in Einem – was will man da mehr?

Ja stimmt, einen Preis wollt ihr noch wissen, der liegt bei 185 US-Dollar (ca. 140 Euro) für eine Coolest Cooler. Ziemlich happig wird es jedoch bei den Versandkosten, diese schlagen nämlich ausserhalb der USA mit ganzen 100 US-Dollar (ca. 75 Euro) zu Buche. Aktuell steht das Kickstarter-Projekt bei über 7,2 Millionen US-Dollar, womit das Finanzierungsziel von gerade mal 50.000 US-Dollar bereits 35 Tage vor Ende deutlich überschritten wurde. Die Auslieferung des Coolest Cooler wird für Februar 2015 angegeben, passt also perfekt für den nächsten Sommer, da wir aktuell ja sowieso keinen richtigen haben. Aktuell liegt noch die Pebble-Smartwatch mit 10,266 Millionen US-Dollar an der Spitze der erfolgreichsten Kickstarter-Kampagnen überhaupt. Dem Coolest Cooler fehlen damit noch rund 3 Millionen, um den ersten Platz zu sichern – alles andere als ein Ding der Unmöglichkeit.

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Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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