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COOPY: Smarter Notrufknopf mit mit vielen programmierbaren Funktionen

Mit Coopy läuft derzeit auf Kickstarter eine weitere Kampagne, die den Alltag erleichtern und ein wenig sicherer gestalten möchte. Das smarte Gadget vereint Notrufknopf und programmierbare Shortcut-Fernbedienung, sodass mit nur 3 Buttons viele verschiedene Funktionen ausgeführt werden können.

Ein Knopf, der durch simples Drücken verschiedene zuvor festgelegte Funktionen des Smartphones ausführen soll? Sei es telefonieren, eine Nachricht versenden oder die aktuelle Position übermitteln? Okay, die Idee hinter smarten Buttons ist nicht neu. Wir erinnern uns da beispielsweise an Flic, einen kabellosen smarten Knopf, der mithilfe programmierter Schnellfunktionen quasi das Smartphone fernsteuern kann. Nun läuft auf Kickstarter ein weiteres Projekt, das ähnliche Ziele verfolgt: Coopy.

Coopy stammt vom US-amerikanischen Startup PentaSens und verfügt über drei Buttons, deren Funktionen zuvor individuell definiert werden können. Hierbei sind die Funktionen ziemlich umfangreich: So kann man beispielsweise während des Fahrens – sei es mit dem Auto oder Fahrrad – ganz einfach per Knopfdruck eine vorher festgelegte Nachricht versenden oder den aktuellen Standort mitteilen, sodass das Gegenüber weiß, wann mit der Ankunft zu rechnen ist. Mittels der Buttons lassen sich weiterhin auch Fotos per Selbstauslöser aufnehmen, das Garagentor öffnen oder aber Smart-Home-Lösungen wie das Licht steuern.

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Doch Coopy soll nicht nur das Leben mit seinen sogenannten Shortcuts vereinfachen, sondern ein Notfallknopf soll auch zur Sicherheit beitragen. So genügt in Notfallsituationen ein Knopfdruck und es wird eine Nachricht an einen bestimmten Kontakt zusammen mit den aktuellen Standortdaten versendet, aber auch ein direkter Anruf an die Polizei ist damit möglich. Dies kann sowohl wenn man alleine im Dunkeln unterwegs ist hilfreich sein, als auch nach einem Unfall.

Man kann Coopy aber auch dazu verwenden, um Personen oder Gegenstände aufzuspüren. Dazu befestigt man das Gadget einfach am eigenen Kind oder eben an Gegenständen wie der Handtasche bzw. dem Koffer. Sobald sich das Objekt aus einem vorher festgelegten Radius entfernt, wird eine Push-Mitteilung an das Smartphone gesendet. Mithilfe der App sieht man anschließend, wie weit Coopy von einem entfernt ist und kann so beispielsweise mühelos sein Kind im Getümmel wiederfinden oder aber wenn es sich beim Spielen zu weit von einem entfernt hat. Wenn man bedenkt, dass in den USA alle 40 Sekunden ein Kind vermisst wird, dürfte dies keine schlechte Funktion sein. Bislang ist die dazugehörige App mit iOS und Android kompatibel, Windows Phone wird zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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Das Besondere an Coopy ist, dass derselbe Button – je nach Aufenthaltsort und Zeit – verschiedene Funktionen steuern kann. Ist man im Büro, genügt ein Tastendruck und das Smartphone ist stumm, während derselbe Knopf ebenfalls das Garagentor öffnet, sofern man sich davor befindet. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat PentaSens eine Kampagne ins Leben gerufen, in der man das Projekt noch bis zum 4. Juli 2015 unterstützen kann. Obwohl es sich bei Coopy meiner Meinung nach um ein interessantes Gadget handelt, wird das anvisierte – und wohl etwas hoch gesteckte – Finanzierungsziel von 60.000 Dollar wahrscheinlich nicht erreicht werden.

Quelle: Kickstarter

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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