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Corning: Gorilla Glass 4 soll 80% der Stürze überleben

Das US-Unternehmen Corning hat heute das von Smartphones bekannte Gorilla Glass 4 vorgestellt. Die vierte Generation des Display-Schutzglases soll vor allem eines deutlich minimieren: Display-Schäden durch Stürze.

Wahrscheinlich ist den meisten Personen ihr Smartphone schon einmal aus der Hand gerutscht und auf den Boden gefallen. Schockmomente sind hier garantiert, denn bei jedem ungünstigen Sturz besteht die Möglichkeit, dass das Displayglas beschädigt wird, was eine teure Reparatur nach sich zieht. Mit dem Gorilla Glass 4 hat Corning nun ein deutlich widerstandsfähigeres Display-Glas vorgestellt. Während der Hersteller beim Gorilla Glass 3 den Fokus eher auf die Kratzfestigkeit legte, wurde das Gorilla Glass 4 doppelt so bruchfest wie der Vorgänger. Um die Widerstandsfähigkeit der neuartigen Glas-Zusammensetzung zu testen, nutzten die Forscher 180er-Schleifpapier als Bodenoberfläche, um eine raue und harte Oberfläche zu simulieren. Anschliessend wurden die Testexemplare aus einem Meter Höhe auf den präparierten Boden fallen gelassen. Die Ergebnisse waren äusserst zufriedenstellend, haben die mit Gorilla Glass 4 ausgerüsteten Prototypen doch nur in 20 Prozent der Fälle beschädigte Displays aufgewiesen. Im Umkehrschluss heisst dies, dass in 80 Prozent der Fälle keine Beschädigungen sichtbar waren. Aufgrund der Glas-Eigenschaften lassen sich Schäden durch Stürze nie gänzlich vermeiden.

Wann wir mit den ersten Smartphones und Tablets mit dem neuen Gorilla Glass 4 rechnen können, kann noch nicht gesagt werden – ich gehe von nächstem Jahr aus. Aktuell verschickt Corning bereits erste Testmuster an diverse Kunden. Laut Corning werden zum aktuellen Zeitpunkt weltweit über drei Milliarden Geräte durch das Gorilla Glass geschützt – eine ziemlich eindrückliche Zahl, wenn man bedenkt, dass das Abdeckglas erstmals 2007 beim iPhone zum Einsatz kam.

 Quelle: Corning

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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