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Dragon Age: Inquisition – Details zum Handwerks- und Anpassungssystem

BioWare hat jede Menge Fragen zum Handwerks- und Anpassungssystem in Dragon Age: Inquisition beantwortet und einige interessante Details enthüllt. Wie sich herausstellt, wird das Crafting um einiges komplexer, als dies noch bei den Vorgängern der Fall war.

Das Crafting gehört eindeutig zu den Elementen in einem Rollenspiel, die nicht fehlen dürfen. Gerade für die Erstellung von Waffen ist manch einer Tage oder gar Wochen mit dem Erfarmen von seltenen Gegenständen beschäftigt. In einem Q&A von BioWare hatten die Fans die Möglichkeit, den Entwicklern diverse Fragen über das Handwerkssystem und die Charakter-Anpassung zu stellen. Der Dragon Age: Inquisition-Creative Director Mike Laidlaw stellte sich den Fragen und erklärt das Handwerkssystem sowie die dazugehörigen Einzelheiten. Die Entwickler haben die Möglichkeit, Waffen und Rüstungen zu kreieren erschaffen, um einerseits das Aussehen des Charakters anzupassen, andererseits auch wegen der Herstellung von spezieller Ausrüstung in speziellen Situationen. Als Beispiel nennt Laidlaw den Drachenjäger, hierbei wollen die Schöpfer möglichst alle Rüstungen und Waffen für die Jagd auf diese gewaltigen Geschöpfe zur Verfügung stellen, die dafür benötigt werden.

Einführung von Bauplänen erhöht die Vielfältigkeit

Um das Anpassungssystem möglichst vielfältig zu gestalten, schufen die Entwickler Baupläne – diese können entweder gekauft oder als Drop-Item gefunden werden. Mittels eines Bauplanes wird beispielsweise bei der Herstellung eines Schwertes die Form der Klinge festgelegt – bei der Erstellung einer Rüstung wäre dies wiederum die grundlegende Form der Rüstung. Jeder einzelne Plan benötigt eine Kombination aus verschiedenen Metall-, Leder- und Stoffarten. Die verwendeten Materialien sind entscheidend für das Erscheinungsbild, die Wirksamkeit oder mögliche Boni. Wird die Klinge aus Schlangenstein gefertigt, so wird sie eine matt-grüne Farbe haben, bei der Verwendung von Onyx schimmert diese wiederum schwarz. Geht es um die Wirksamkeit, dann erfordert die Verzauberer-Panzerung mehr Metall, ist dadurch aber auch um einiges robuster als dies bei Magierrüstungen der Fall ist – ich schätze ihr versteht, um was es hier geht. Ist man im Besitz eines Ausrüstungsteils, so lässt sich dies aufwerten, falls dieses dafür ausgelegt ist. Die Form kann sich dadurch verändern, auch neue Eigenschaften können damit hinzugefügt werden, jedoch bleibt die ursprüngliche Farbgebung und der grundlegende Korpus beibehalten.

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Das Handwerkssystem fordert zum Nachdenken auf

Wer die stärksten Waffen innerhalb der Dragon Age: Inquisition-Welt besitzen möchte, wird auf das Handwerkssystem nicht verzichten können. Drachenknochen zählen zu den härtesten Werkstoffen, doch das Crafting mit solchen Materialien dürfte euch nicht leicht fallen. Gleich mit mehreren Fragen werdet ihr konfrontiert: Setzt ihr den Drachenknochen lieber in das Rüstungsfeld, um die Verteidigung zu stärken? Oder wäre es nicht doch besser, den Knochen im Angriffsfeld einzusetzen, um einen erhöhten Schaden pro Sekunde zu erzielen? Möglicherweise wäre ja auch die Verwendung des Attributfeldes sinnvoll, um die Stärke zu erhöhen. Zuletzt gäbe es auch noch das meisterhafte Feld, womit sich die Chance auf einen Spezialangriff erhöhen lässt. Blindes drauf los craften bringt bei Dragon Age: Inquisition also nicht viel, sondern man sollte sich die nötige Zeit zur Planung nehmen und sämtliche Möglichkeiten überdenken.

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Ferner ist es unter anderem durch Runen möglich, den Waffen Elementareffekte zu verleihen, die in der Lage sind, klassenübergreifende Kombos auszulösen. Hier wird als Beispiel das meisterhafte Material genannt, welches der angelegten Waffe die Chance verleiht, bei einem Treffer „Kettenblitz“ zu wirken. Der Gegner wird dadurch in einen Schockzustand befördert und ist besonders anfällig für einen Auslöserangriff wie „Explosiver Schuss“. Durch die Verzauberungen von Waffen kommen ausserdem auch visuelle Effekte ins Spiel. Mit gewissen Materialien soll es gar möglich werden, dass Charaktere Rüstungen tragen können, die normalerweise nicht für ihre Klasse zugelassen sind – und Fans der Individualität wird es gar ermöglicht, den Waffen und Rüstungen einen eigenen Namen zu geben. Ich bin so richtig gespannt darauf, wie das Crafting-System in Dragon Age: Inquisition schlussendlich aussehen wird – schon oft wurde im Vorfeld viel versprochen und dann doch nicht eingehalten, hier habe ich jedoch ein gutes Gefühl. Zum Abschluss gibt es noch ein Video, welches euch das ganze Thema visuell noch einmal näher bringt.

 

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Quelle: DragonAge

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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