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Fallout 4: Charaktersystem, Crafting, Kämpfe und mehr

Bethesda Softworks hat im Rahmen der Gamescom 2015 Neuigkeiten zu Fallout 4 präsentiert. Die Entwickler sprachen vor allem über die Kämpfe und die Funktion des Charaktersystems. Oben drauf wurde auch das Vorhandensein von kurzen, aber zum Teil nötigen Ladezeiten bekannt gegeben.

Am 10. November 2015 wird Fallout 4 voraussichtlich für PC, die PlayStation 4 sowie die Xbox One erscheinen. Doch bereits jetzt ist die Vorfreude bei den Fans auf den neuen Fallout-Titel riesig. Darf sie auch, denn die Entwickler versprechen ein großartiges Spiel, bei dem man selbst nach 400 Stunden Spieldauer noch nicht alles gesehen haben soll. Ein kleines Manko wäre hier höchstens die anfallenden Ladezeiten, die bei gewissen Schauplätzen auftreten können – dies hängt vor allem mit der Größe der Gebäude ab, denn zahlreiche kleinere Gebäude und Korridore lassen sich ohne irgendwelche Ladebildschirme betreten. Hab ich anfangs noch von einem „Manko“ gesprochen, so fällt dies spätestens nach der Aussage Bethesdas, dass diese Ladezeiten äußerst kurz gehalten seien, weg – anders geht es nun mal nicht.

Das Charaktersystem

Ähnlich wie beim Vorgänger werden eure selbst erstellten Charaktere wieder über sieben Attribute verfügen: Stärke, Wahrnehmung, Ausdauer, Charisma, Intelligenz, Beweglichkeit und Glück. Durch zusätzliche Perks und Aufwertungen erhaltet ihr zudem weitere Möglichkeiten, den Spielcharakter nach euren individuellen Wünschen anzupassen. Ganze 275 verschiedene Optionen gibt es in einer Art Talentbaum freizuschalten – für Abwechslung dürfte also selbst beim Charaktersystem gesorgt sein.

Fallout 4 besitzt kein Level-Cap

Gute Nachrichten gibt es zudem für Leute, die nach der Kampagne weiterspielen möchten. Fallout 4 wird nach dem Ende der Haupt-Questreihe nicht einfach enden und auch eine Level-Obergrenze wird es nicht geben. Ihr könnt also ohne jegliche Begrenzung weiter leveln, sodass euer Charakter nach und nach alle Fähigkeiten besitzen wird.

Kämpfe in Fallout 4

Abgesehen vom Erkunden wird es in Fallout 4 immer wieder zu Kampfsituationen mit Raidern, Ghouls und anderen Feinden kommen. Auf dem Presse-Event wurden diverse Gefechte in Lexington gezeigt. Als die ersten Ghouls auftauchten, konnte mittels dem bekannten V.A.T.S (Vault-Tec Assisted Targeting System) der Kopf oder andere Körperregionen anvisiert werden – jede Region hat hierbei eine andere Trefferwahrscheinlichkeit. Die Zeit, während das V.A.T.S aktiviert ist, bleibt jedoch nicht mehr stehen, sondern wird lediglich stark verlangsamt. Doch nicht alle Gegner lassen sich so schnell niederstrecken, so erwies sich ein legendärer Ghoul als deutlich zäher. Direkt danach konnte man direkt das Beute-Fenster betrachten, welches als Kontextmenü über dem toten Ghoul angezeigt wird.

Im Anschluss wurde noch ein kleiner Abstecher in den Super Duper Markt gemacht. Dort machte sich der Spieler zusammen mit seinem Schäferhund „Dogmeat“ auf Beutesuche und traf dabei immer wieder auf Gegner. Abgesehen von den kleineren Kämpfen gab es zuletzt auch deutlich größere Auseinandersetzungen zu sehen, bei denen ein Helikopter schwer gepanzerten Nachschub an die Front lieferte. Zum Abschluss trat der Spieler gegen ein riesiges Behemoth-Monster an – David gegen Goliath könnte man meinen – doch gegen die Mini-Atombombe des Spielers hatte Behemoth nicht viel entgegenzusetzen.

Craftingsystem

Einer der Gründe für die lange Spieldauer von Fallout 4 ist mitunter das Craftingsystem, das wohl ziemlich umfangreich werden wird. In Fallout 4 werdet ihr euch immer wieder auf die Suche nach mehr oder weniger seltenen Materialien machen müssen, die ihr durch Plünderungen oder das Erledigen von Monstern erhaltet. Um die Sache zu erleichtern, könnt ihr gewisse Items gar markieren, sodass in der Welt herumliegende Teile davon automatisch markiert werden. Will man beispielsweise ein elektrisches Gerät an den Generator anschließen, während kein Stromanschluss vorhanden ist, so werden die dafür nötigen Gegenstände markiert. Die gesammelten Materialien werden jedoch nicht alle im Inventar gespeichert, sondern bei größeren Bauten auch in der jeweiligen Region bei den Werkbänken gespeichert.

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Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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