flux-all-in-one-3d-drucker

Flux All-in-One: Mischung aus 3D-Drucker, -Scanner und Lasergravierer

Mit dem Flux All-in-One will ein taiwanisches Team eine Kombination aus 3D-Drucker, Scanner und Lasergravierer preiswert auf den Markt bringen. Zur Finanzierung greift das Team auf Kickstarter zurück – dies mit Erfolg.

Mithilfe von 3D-Druckern lassen sich mittlerweile nahezu alle erdenklichen Gegenstände und Gebilde erstellen. Für die grosse Masse sind solche Drucker bisher aber so gut wie unerreichbar, da die Preise dieser Geräte für Normalsterbliche viel zu hoch sind. Ausserdem sind die meisten der verfügbaren 3D-Drucker alles andere als klein und würden im eigenen Wohnraum zu viel Platz beanspruchen. Taiwanische Tüftler haben nun eine preiswerte Kombination geschaffen, welche neben dem 3D-Druck auch 3D-Objekte scannen und über einen Laser gravieren kann. Das System hört auf den Namen Flux All-in-One und wird über das Crowdfunding-Portal Kickstarter finanziert. Das All-in-One-System ist modular aufgebaut, womit sich verschiedene Werkzeugköpfe ohne grossen Aufwand über kugelförmige Magneten einsetzen lassen. Mit dem modularen Druckkopf lassen sich 3D-Erzeugnisse drucken, mit dem Scan-Kopf können dreidimensionale Objekte eingescannt werden und zuletzt gibt es noch einen Laserkopf zum Gravieren. Für die Zukunft sind weitere Module geplant, bei denen auch Drittentwickler in die Entwicklung miteinbezogen werden sollen.

Der 3D-Drucker erreicht eine maximale Druckgeschwindigkeit von 100 mm/s, wobei die Ansteuergenauigkeit auf X-Y-Ebene bei 0,02 Millimeter und die Mindest-Schichthöhe bei 0,05 Millimeter liegt. Der Druckraum des Flux All-in-One beträgt 17 cm im Durchmesser und 18 cm in der Höhe. Das Scanner-Modul arbeitet wiederum mit einem 5-mW-Laser und einer 1,3-Megapixel-Kamera. Mit den beiden Komponenten wird laut Hersteller eine Genauigkeit von 2 bis 3 Millimetern pro Scan-Punkt erreicht. Scannen lassen sich Gegenstände, die maximal 14 cm breit und 8,5 cm hoch sind. Die eingescannten 3D-Modelle können anschliessend am PC weiter bearbeitet und wieder ausgedruckt werden. Der Gravierkopf ist wiederum mit einem 200 mW starken Laser ausgestattet, mit dem sich diverse Materialien – ausser Metall – gravieren lassen. Papier, Pappe oder dünne Schaumstoffe lassen sich damit gar schneiden.

Die Steuerung sowie auch die Konfiguration erfolgt über ein Smartphone oder Tablet per Bluetooth. Zur Alternative steht auch eine USB-Schnittstelle sowie ein SD-Kartenleser zur Verfügung. Apps für iOS, Android und Windows Phone sind bereits in der Entwicklung. Das Flux-Team wollte insgesamt 100.000 US-Dollar für das Projekt sammeln, ist 35 Tage vor Ende aber bereits bei über 600.000 US-Dollar angelangt, womit die Finanzierung bereits jetzt erfolgreich ist. Der Preis beginnt ab 599 US-Dollar für ein komplettes Flux-Kit inklusive 500 Gramm PLA-Filamente. Wenn alles nach Plan läuft, wird im Juli 2015 mit der Auslieferung begonnen.

flux-all-in-one-3d-drucker_02

Quelle: Kickstarter

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

Ebenfalls interessant

oral-b-genius

Oral-B Genius: Die smarte Art des Zähneputzens

Facebook Twitter Google+ Pinterest Pocket Facebook Twitter Google+ Pinterest LinkedIn Digg Del StumbleUpon Tumblr VKontakte …

Kommentar verfassen