Fotografie heute: Von digital bis Spiegelreflex

Beim Kamerakauf gibt es viel zu beachten: Spiegelreflex oder digital und kompakt? Sanft einsteigen oder direkt mit vollem Budget? Und welche Rolle spielt eigentlich das Objektiv? Viele Fragen also, zu denen wir Antworten liefern.

Nicht nur eine Geldfrage: Spiegelreflex oder Digitalkamera?

Eine Nikon Spiegelreflexkamera gibt es auf calumetphoto.de schon ab 350 Euro. Das ist ein günstiger Einstieg in die Königsklasse der Fotografie, doch wer auf Spiegelsysteme verzichten kann, der findet noch deutlich bessere Angebote. Die Rede ist von Digitalkameras, auch Kompaktkameras genannt. Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Günstiger Einstiegspreis: die Palette beginnt bei unter 100 Euro
  • Sehr handlich: Digitalkameras passen in die Hosen- oder Hemdtasche
  • Flexibel: Digitalkameras gibt es für jeden Zweck, etwa mit GPS oder Outdoor-Gehäuse
  • Einsteigerfreundlich: Viele automatische Modi ermöglichen spontane Schüsse mit der richtigen Einstellung

Gute Gründe also, die auch für ambitionierte Knipser interessant sind, zum Beispiel auf Reisen oder in spontanen Situationen. Als Alternative bieten sich inzwischen auch Smartphones mit besonders guter Kamera an, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy K Zoom. Dennoch: An der absoluten Qualität gemessen ist eine Nikon Spiegelreflexkamera den digitalen Modellen um Längen voraus. Grund dafür ist die Technik im Inneren, die auch erklärt, warum Spiegelreflexkameras so viel größer, schwerer und teurer als Digitalkameras sind.

Spiegelreflex = Kamera plus Objektiv

Eine Spiegelreflexkamera eignet sich folglich für alle, denen die Qualität wichtiger ist als Preis und Handlichkeit. Wer die Einstellungsmöglichkeiten einer SLR versteht und ausnutzt, befindet sich im Bereich der professionellen Fotografie. Und das gilt in allen Situationen: Mit Makro-Objektiven können kleinste Objekte in beeindruckender Schärfe eingefangen werden, Ultraweitwinkel-Objektive eignen sich für Landschaftspanoramen oder Stadtbilder.
Objektive sind ohnehin das Stichwort. Als Faustregel gilt: Das Objektiv macht etwa zwei Drittel der Qualität aus – es ist somit wichtiger als die Kamera selbst. Und das zeigt sich auch bei den Preisen. Gute Objektive kosten mehrere hundert, teils sogar über 1.000 Euro. Dementsprechend groß ist der Mehrwert, den sie mitbringen.

Lohnt sich die hochpreisige Nikon Spiegelreflexkamera für Laien?

Einsteiger sollten sich allerdings nicht direkt in solche Unsummen stürzen. Gerade am Anfang wäre das Geld ohnehin verschenkt, da man ohne Erfahrung und Fachwissen nur wenige Prozent aus einer Profikamera herausholt. Die Gliederung des Marktes ist also verständlich; verschiedene Kameratypen wie Bridge- oder Systemkameras kommen noch dazu.
Einstiegsmodelle wie die Nikon D3100 verfügen über automatische Einstellungen, die den Start erleichtern. Als nächster Schritt bietet sich dann keine neue Kamera an, sondern ein besseres Objektiv. Immerhin: Viele Objektive können später auch mit anderen Kameras genutzt werden, die Investition lohnt sich also gleich doppelt.
Für die ersten Gehversuche ist das mitgelieferte 18 – 55 mm Objektiv geeignet. Mit 18 mm reicht es bereits in den Weitwinkelbereich hinein, mit 55 mm können Objekte bei guter Qualität etwas näher herangeholt werden. Nach einigen Wochen zeigen sich außerdem die eigenen Foto-Vorlieben, die bei der Wahl eines neuen Objektivs ganz entscheidend sind.

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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