SIM-Karte

Die SIM-Karte (Subscriber Identity Module) ist eine Chipkarte, die zur Identifikation des Nutzers im Mobilnetz dient. Im Innern der SIM-Karte steckt ein Mini-Prozessor mit Speicher, welcher vor Fremdzugriffen durch eine PIN (Personal Identification Number) geschützt ist. Wird der PIN-Code drei Mal falsch eingegeben, so kann die SIM nur durch einen PUK (Personal Unblocking Key) wieder freigegeben werden. Den PUK darf man maximal neun Mal falsch eingeben, ansonsten ist eine Entsperrung durch den Netzbetreiber unumgänglich. Befindet sich in einem Smartphone keine SIM-Karte oder ist die SIM durch eine PIN gesperrt, so können darüber lediglich Notrufe getätigt werden. Aktuell gibt es drei verschiedene Größen von SIM-Karten. Die Mini-SIM ist 25 x 15 x 0,76 Millimeter, die Micro-SIM 15 x 12 x 0,76 Millimeter und die Nano-SIM12,3 x 8,8 x 0,67 Millimeter groß.

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Mini-SIM, Micro-SIM, Nano-SIM, Quelle: Wikipedia

Die Lebensdauer von SIM-Karten ist begrenzt. Bei älteren Karten sind rund 100.000 Lösch- und Schreibzyklen möglich, bis diese Alterserscheinungen zeigen und nicht mehr richtig funktioniert. Bei neueren Modellen liegt dieser Wert zwischen 500.000 und einer Million. Damit nicht unnötige Zyklen verbraucht werden, bauen SIM-Hersteller im Betriebssystem Schutzmechanismen ein.

 

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