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Google Play Store: Apps mit In-App-Käufen werden künftig nicht mehr als „kostenlos“ bezeichnet

Im September bahnt sich im Google Play Store eine grosse Neuerung an. Apps, die momentan noch als kostenlos bezeichnet werden, aber über einen In-App-Shop verfügen, dürfen künftig nicht mehr als „kostenlos“ gelten.

Werden Android-Nutzer ab September deutlich weniger Apps mit In-App-Käufen zu Gesicht bekommen? Wie die Europäische Kommission mitteilt, konnte man sich mit Google zusammen einigen, dass sogenannte Freemium-Apps bald nicht mehr als „kostenlos“ oder „free“ bezeichnet im Play Store angeboten werden. Auf diese Weise sollen Nutzer, insbesondere Kinder, nicht mehr durch vermeintlich kostenlose Apps in die Irre geführt werden. Zuletzt gab es vermehrt Fälle, in denen Kinder den Eltern wortwörtlich das Geld aus der Tasche gezogen haben, indem sie sich zu kostenpflichtigen virtuellen Game-Upgrades hinreissen liessen.

Ein ziemlich harter Schritt, der wohl auch die Falschen treffen wird. Viele Spiele bieten In-App-Käufe an, um weitere Spielinhalte freizuschalten. Spiele wie Dungeon Keeper, bei dem man gezwungenermassen auf den Item-Kauf nicht verzichten kann, um weiter zu kommen, hätten es dementsprechend verdient, aus dem Topf der kostenlosen Spiele geworfen zu werden. Laut aktuellen Informationen werden jedoch beide Arten von Freemium- und Free-to-Play-Titeln verbannt.

De Europäische Kommission bedauerte zudem auch, dass der iPhone-Hersteller Apple bisher noch keinen ähnlichen Plan vorgelegt hat. Apple selbst teilte in einem Statement mit, dass man bereits jetzt  Massnahmen für In-App-Käufe eingebaut hat und dass mit iOS 8 mit der „Bestätigung durch ie Eltern“ ein weiterer Schutz dazukommt. Im Januar beispielsweise musste Apple bereits 32,5 Millionen US-Dollar an erboste Eltern zurückzahlen, dessen Kinder sich mit In-Game-Items, -Boosts, etc. eingedeckt hatten. Ich bin ja ziemlich gespannt darauf, wie sich der Markt durch diesen Schritt nun entwickeln wird. Denkbar wäre unter anderem, dass gewisse Hersteller künftig auf das Angebot von In-App-Käufen verzichten werden und stattdessen die Spiele und Anwendungen mit Werbung zupflastern.

Via: Engadget

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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