Google Sea View erfasst weitere Gebiete

Google hat sich wieder eine neue Besonderheit ausgedacht: Nachdem man schon seit geraumer Zeit die ganze Welt vom Bildschirm aus mit Google Street View erkunden kann, taucht Google Views nun erneut ab und präsentiert uns die Weltmeere daheim vor dem Computer. Für diese aufwendige Aktion sucht Google nun Entwickler, welche Google Sea View weiter ausbauen.

Googles ambitioniertes Projekt, die ganze Welt zu kartografieren, ist schon extrem weit fortgeschritten: In fast jeden Winkel der Erde kann man mittlerweile mittels Google Street View schauen. Aber Google reicht der Blick von den höchsten Bergen und aus den tiefsten Schluchten natürlich nicht, sondern der US-amerikanische Suchmaschinen-Gigant hat sich außerdem einer ganz besonderen Herausforderung angenommen. Mit Google Sea View sollen auch die Weltmeere auf den heimischen Bildschirm der Google-Nutzer wandern.

Atemberaubende Einblicke in die Unterwasserwelt

Das Great Barrier Reef ist bereits in die Google-Datenbank gewandert. Aus über 50 000 Einzelbildern haben die Google-Mitarbeiter einen Rundumblick des weltberühmten australischen Tauchspots gebastelt, der bereits auf Google Sea View angesehen werden kann und atemberaubende Unterwasseraufnahmen bereithält.

Seit 5 Jahren arbeitet Google bereits an diesem aufwendigen Projekt und hat bereits im September 2013 die ersten Unterwasserorte zum klickenden Erforschen freigegeben. Seit dieser Woche können nun nicht nur das Great Barrier Reef und die hawaiianischen Korallenriffe, sondern auch die Isla de las Mujeres und das Küstengebiet von Cancun in Mexiko erforscht werden. Dabei betonte Google die umweltfreundliche Motivation hinter den Projekten. Denn Google will mit den Unterwasseransichten darauf aufmerksam machen, wie bedroht die Weltmeere und wie gefährdet die Korallenriffe sind. Frei nach dem Motto: Was nicht sichtbar ist, wird auch nicht geschützt, will Google nun nach und nach den ganzen Ozean für die Menschen sichtbar machen.

Dafür muss Google nicht nur tief in die Weltmeere tauchen, sondern auch tief in die Tasche greifen. Denn die Dokumentation der Unterwasserwelt ist wesentlich aufwendiger und komplizierter als die Dokumentation der Erdoberfläche. Dementsprechend sucht Google auch bereits händeringend nach Entwicklern, welche nicht nur die Unterwasserfotografie, sondern auch die Umsetzung des Programms sowohl technisch als auch praktisch begleiten.

Googles Aufruf zur Mitarbeit

Der Aufruf zur Mitarbeit ist bei Google nicht ungewöhnlich. Obwohl Google einer der beliebtesten Arbeitgeber in der Online-Branche ist, sucht das Unternehmen permanent nach neuen Mitarbeitern. Denn vielen ist nicht bewusst, dass das Unternehmen nicht nur Programmierer sucht, sondern auch ständig Stellenanzeigen schaltet, die Managerposten, aber auch Ingenieure und andere technische Berufe abdecken. Denn Google ist mittlerweile weit mehr als ein simples Online-Unternehmen und sieht seinen Bedarf an motivierten Mitarbeitern so gut wie nie gedeckt.

Im deutschsprachigen Raum kann man bei Google in München und mittlerweile auch in Zürich arbeiten. Dabei sind die Meinungen zum beliebten Arbeitgeber oft zwiegespalten: Freiheit, flachen Hierarchien und einer sehr guten Arbeitsbedingung stehen ein hoher Leistungsdruck und die ständige Forderung nach Innovation gegenüber. Bei dem Fachkräftemangel in Deutschland und den vielen Gesuchen bei Ingenieurs- und anderen technischen Berufen, wie sie auch die vielen Stellenanzeigen bei Stepstone zeigen, ist Google als Arbeitgeber in Deutschland wahrscheinlich nur etwas für Mitarbeiter, die etwas ganz Besonderes suchen. Das Google Sea View Projekt wird allerdings im Silicon Valley vorangetrieben – mit einer Mischung aus Programmierern, Ingenieuren und Tiefseetauchern.

Quelle: Bild

 

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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