adwords-mobile

Google: Versehentliche Klicks auf mobile Werbebanner sollen verhindert werden

Google führt mit Adwords und Adsense das größte Werbenetzwerk im Internet. Mit einer neuen Änderung, die bei mobilen Werbeanzeigen versehentliche Klicks verhindern soll, will Google nun die Nutzerfreundlichkeit auf Smartphones erhöhen und gleichzeitig den Werber vor unnötig höheren Ausgaben schützen.

Werbebanner gehören zu den ältesten Werbemitteln im Internet und haben bis heute kaum an Beliebtheit bei Publishern von Blogs, Foren und sonstigen Webseiten eingebüßt. Gerade bei touchbasierten Geräten wie Smartphones oder Tablets kommt es jedoch immer wieder vor, dass ein solcher Werbebanner versehentlich angeklickt wird. Für den Werber bringt ein unbeabsichtigter Klick aber nichts, da der Nutzer nicht aus eigenem Interesse gehandelt hat und ihn die Werbeanzeige somit nicht interessieren dürfte.Solche Klicks sind zwar für den Webseiten-Betreiber erfreulich, der Werber hingegen wird mit höheren Kosten konfrontiert, während der Ertrag mit solchen Klicks ausbleibt.

Neue Erkennungsmechanismen von Google sollen in der mobilen Ansicht nun dafür sorgen, dass solche versehentlichen Klicks in den über Adwords ausgelieferten Anzeigen verhindert werden. Dazu werden beispielsweise die Ränder von Werbeanzeigen nicht mehr klickbar sein (Bild oben links), sodass ein Klick auf eine Anzeige nun zentraler erfolgen muss. Des Weiteren werden Klicks auf App-Icons bei Vollbild-Ads geblockt (Bild oben rechts), da sich das „X“ zum Schließen in der Nähe des Icons befindet. Ferner soll es zudem eine zeitliche Verzögerung geben, bis ein Link innerhalb von der Werbung überhaupt aktiv wird. Vor allem bei langsam ladenden Seiten kann es vorkommen, dass eine Werbeanzeige plötzlich auf dem Bildschirm „aufploppt“ und daher versehentlich geklickt wird.

Durch diese Änderungen werden ungewollte Klicks auf Adwords-Anzeigen zwar nicht komplett verhindert, doch dürften die versehentlichen Aufrufe massiv zurückgehen. Während sich Werber und Nutzer von mobilen Geräten freuen dürften, geht bei Publishern wohl ein Teil der künftigen Einnahmen verloren.

Quelle: AdWords

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

Ebenfalls interessant

titan-aerospace

Project Skybender: Google testet 5G-Internet mit Solardrohnen

Facebook Twitter Google+ Pinterest Pocket Facebook Twitter Google+ Pinterest LinkedIn Digg Del StumbleUpon Tumblr VKontakte …

Kommentar verfassen