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HTC One Mini: Technische Daten offiziell vorgestellt

Heute hat der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC einen neuen Vertreter der One-Familie vorgestellt: das HTC One Mini. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine abgespeckte und günstigere Version des Android-Flaggschiffs HTC One.



Nachdem unter anderem Samsung für seine Verkaufsschlager immer wieder eine Mini-Version auf den Markt bringt, folgt nun auch HTC diesem Trend. Wer nun allerdings denkt, die dezimierte Version des aktuellen Flaggschiffes komme in einem billigen Plastikgehäuse daher, der täuscht sich. Denn wie bei seinem grossen Bruder wurde auch bei der Mini-Version ein aus einem Block gefrästes Aluminiumgehäuse verwendet. Der einzige äusserliche Unterschied macht sich bei der Grösse und einem Plastikrahmen, der sich um das Gehäuse zieht, bemerkbar.

Hardware des HTC One Mini

Mit den Massen von 13,2 x 6,52 x 0,925 Zentimetern und einem Gewicht von 128 Gramm ist das HTC One Mini rund einen halben Zentimeter kürzer geschaffen und einen Hauch dünner, schmaler sowie leichter als das HTC One. Das Gerät verfügt über einen 4,3 Zoll grossen Super-LCD2-Touchscreen mit kratzfester Oberfläche aus Gorilla Glass 3 und eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel (334 ppi). Angetrieben wird das One Mini vom Dual-Core Qualcomm-Chipsatz Snapdragon 400 (MSM8930) mit 1,4 Gigahertz Taktfrequenz. Der Prozessor wird unterstützt von 1 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte internem Speicher. Wie bei seinem grossen Bruder findet man auch bei dieser Version keinen Steckplatz für eine microSD-Karte vor. Der Akku wurde mit 1.800 mAh deutlich kleiner bemessen als beim aktuell grossen Modell (2300 mAh) – laut Unternehmen soll dieser dank der langsameren CPU aber dennoch dieselbe Leistung erbringen. Als Betriebssystem wird die von HTC modifizierte Android-Oberfläche Sense 5.0 zum Einsatz kommen.

An Datenschnittstellen wird uns Micro-USB mit MHL und HDMI, WLAN, Bluetooth 4.0UMTS mit HSPA+, A-GPS und Glonass sowie LTE angeboten. Fand man beim HTC One noch eine Infrarot-Schnittstelle, sucht man hier vergebens danach, denn auf diese wurde bei der Mini-Version verzichtet – schade eigentlich, konnte man doch das HTC One als Universalfernbedienung einsetzen.

Kamera beim HTC One Mini

Bei der Kamera setzte das taiwanische Unternehmen weiterhin auf die im Februar beim HTC One vorgestellte Ultrapixel-Kamera. HTC setzte hier gezielt auf weniger, dafür grössere Pixel. Allerdings fehlt der Kamera ein ganz wichtiger Komponent: der optische Bildstabilisator, der Verwackler ausgleichen sollte. Die Kamera besitzt aber weiterhin eine Auflösung von 4,3 Megapixel, f/2.0-Blende, Linsen-Brennweite von 28 Millimetern, BSI-Sensor und ein fünfstufiges Fotolicht, das beim Fotografieren im Automatikmodus für bessere Bildergebnisse sorgt, als bei manch anderen Smartphones. Optisch wurde das Blitzlicht zudem von links nach oben über die Kamera verschoben. Zu den weiteren Features gehören HTC Zoe, Videoaufnahmen in Full-HD-Qualität (1080p) sowie einen HDR-Modus, der für eine bessere Bilddynamik sorgt. Bei Apple derzeit als Gerücht unterwegs, bei der Mini-Version ebenfalls dabei: die Slow-Motion-Aufnahme-Funktion. Die Frontkamera, welche für Selbstporträts oder Videotelefonate zuständig ist, löst mit 1,6 Megapixel auf und zeichnet Videos im HD-Modus (720p) auf.

Erscheinungstermin und Preis vom HTC One Mini

Anfang August, wenn der Release-Termin sein soll, wird das HTC One Mini zu einem Preis von 449 Euro UVP und ohne Vertrag auf dem Markt verfügbar sein. Die abgespeckte Version ist somit rund 200 Euro billiger als das HTC One beim Erscheinungsdatum.

Im September soll zudem noch eine schwarze Version des HTC One Minis im Handel erhältlich sein. Weitere Farbvarianten, die im späteren Verlauf in den Regalen zu finden sein werden, sind nicht ausgeschlossen.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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