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Internet Explorer: Sicherheitslücke in den Versionen 6 bis 11 trifft besonders Windows XP-Nutzer

Microsoft warnt aktuell vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke, die den Internet Explorer Version 6 bis 11 betrifft. Nutzer von Windows XP dürfte dies besonders hart treffen, da Microsoft den Support für das Betriebssystem vor wenigen Wochen beendete.

Die Sicherheitsfirma FireEye hat zusammen mit Microsoft einen Angriff entdeckt, der eine bisher unbekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer ausgenutzt hat. Ein sogenannter Flash-Exploit im Internet Explorer 6, Internet Explorer 7, Internet Explorer 8, Internet Explorer 9, Internet Explorer 10 und  Internet Explorer 11 ermöglicht den Hackern die totale Kontrolle eines infizierten Systems zu übernehmen. Ein solcher Angriff kann aber nur dann ausgeführt werden, wenn der Nutzer davor auf eine bestimmte Webseite zugegriffen hat und sich mit dem Schadcode infizierte. Das erklärt, wieso der Angriff bisher nur in begrenzter Form stattgefunden hat. Dennoch dürfte dies ein Grund mehr sein, sich langsam aber sicher vom noch immer populären Windows XP endgültig zu verabschieden. Windows 7 wäre da aus meiner Sicht sicherlich eine der besten Alternativen.

Nutzer, die trotzdem nicht auf Windows XP verzichten wollen, sollten wenn möglich auf den Enhanced Protected Mode (EPM – erweiterter geschützter Modus) zurückreifen, der ab Version 10 zur Verfügung steht. Dort soll der Exploit nicht funktionieren. Alternativ sollte auch ein Wechseln des Browsers in Betracht gezogen werden. Für die Nutzer von Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 dürfte wohl bald ein entsprechender Sicherheitspatch von Microsoft erscheinen, der die Sicherheitslücke schliessen wird.

Quelle: Gizmodo

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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