iOS 7 Jailbreak: „Grösseres“ durch bekannten iOS-Hacker angekündigt

Wie seit längerer Zeit bereits bekannt ist, wird es seit dem Update von Apple auf iOS 6.1.3 und der damit verbundenen Schliessung einer Sicherheitslücke von denen der Untethered Jailbreak Gebrauch gemacht hat, keinen weiteren Untethered Jailbreak mehr geben bis zum Erscheinen von iOS 7. Nun hat sich ausserdem dazu ein bekannter Hacker aus der Jailbreak-Szene geäussert.



Wie der iOS-Hacker Joshua Hill, wohl eher bekannt unter dem Pseudonym p0sixninja, verriet, will er in naher Zukunft etwas Grosses veröffentlichen. Der Greenpois0n-Entwickler und ehemaliges Mitglied des Dev-Team hat in einem Tweet bei Twitter behauptet, er würde an etwas „grösserem als einem Jailbreak“ arbeiten und schon bald dürfen auch wir an diesen „erstaunlichen Dingen“ teilhaben.

Schon vor wenigen Monaten behauptete p0sixninja, dass er dazu fähig sei, einen iOS 7 Jailbreak selbstständig zu entwickeln. So habe er bereits zu iOS 6 Zeiten genügend Exploits gefunden um beim nächst grösseren iOS-Update direkt nach der Veröffentlichung jailbreaken zu können.

Da Joshua Hill keineswegs als Schwätzer, der gerne im Mittelpunkt steht bekannt ist, stellt sich nun natürlich die Frage, was er damit wohl meinen mag. Einen kleinen Hinweis auf seine Arbeit gab er uns mit der Antwort auf eine Nachfrage eines Twitter-Followers:


Es ist naheliegend, dass er dabei von einem Bootrom Exploit sprechen könnte. Wie einigen Jailbreak-Fans bestimmt bekannt ist, liegt der letzte Bootrom Exploit – der damals von Geohot (limera1n) geliefert wurde – bereits einige Jahre zurück. Sollte Joshua Hill also wirklich einen solchen Exploit in der Hinterhand halten, so wäre eine Sensation in der Szene perfekt. Denn damit würden sämtliche iPhone-, iPad-, und iPod-Modelle, unabhängig der Firmware-Version, vom „iOS-Käfig“ befreit werden. Ähnlich also wie bei den Modellen iPhone 3GS/4, iPod touch 3G/4G und iPad, welche bis zur iOS-Version 6.1.3 mit einem tethered Jailbreak versehen werden können. Tethered Jailbreak heisst im Übrigen, dass beim Ausschalten des Geräts der Break rückgängig gemacht wird. Deutlich umständlicher also und für die Meisten wohl nicht lohnenswert einen solchen Jailbreak auf ihrem iOS-Gerät zu installieren.

Allerdings könnten seine Tweets auch auf einen Exploit in der Methode Apples hindeuten, die zur Aktivierung/Erstellung/Zertifizierung einer ISPW-Datei dient. Mithilfe eines solchen Exploits wäre es also möglich, jede beliebige Firmware-Version auf jedem iOS-Gerät zu installieren. Down- sowie Upgrades wären damit zukünftig zu jeder Zeit machbar.

Bleibt zu hoffen, dass dieses „grosse Etwas“ mit dem Release von iOS 7 dann auch in Erscheinung tritt.

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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