iOS 7: „Mein iPhone suchen“ lässt sich durch Bug ohne Passwort deaktivieren

Aktuell verursacht ein Bug im Betriebssystem iOS 7 von Apple, dass die „Find my iPhone“-Funktion ohne Eingabe des iCloud-Passwortes deaktiviert werden kann.

Eigentlich ist „Find my iPhone“ eine ganz nette Funktion von Apple. Warum? Weil man gestohlene Geräte nicht nur aus der Ferne sperren kann, sondern auch den aktuellen Standort einsehen kann (Internet-Verbindung vorausgesetzt). Wird das iPhone von irgendjemandem zurückgesetzt, ohne zuvor die Sperre von „Mein iPhone suchen“ zurückzusetzen, ist das Gerät unbrauchbar. In einem kürzlich aufgetauchten Video sieht man allerdings, dass sich diese Sperre ganz simpel umgehen lässt, vorausgesetzt das iPhone wurde zuvor entsperrt. So können Diebe beispielsweise die Ortung zu ihrem Vorteil unterbinden, ohne dass sie das iCloud-Passwort des Besitzers kennen. Dazu gibt man in den iCloud-Einstellungen ein falsches Passwort ein, um danach den Account umzubenennen, wie man im Video sieht. So lässt sich der Schutz zumindest temporär aushebeln.

Das Gerät lässt sich aber glücklicherweise vom Angreifer weder zurücksetzen noch löschen, da das Gerät weiterhin mit dem Konto verbunden ist und nur die Lokalisierung dadurch unterbunden wird. Dieser Fehler war mit iOS 7.0.4 sowie 7.0.5 reproduzierbar, mit der aktuellen Beta von iOS 7.1 scheint Apple diese Sicherheitslücke aber bereits geschlossen zu haben. Bis das Update ausgerollt wird, kann man euch nur empfehlen auf eine iPhone-Codesperre bzw. Touch ID nicht zu verzichten. So bietet sich unbefugten Personen keine Möglichkeit, in die Einstellungsapp zu gelangen.

Quelle: Macrumors

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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