iOS und die Geschichte mit der Code-Sperre

Es war einmal… So könnte man die anhaltende Geschichte mit Apple’s Betriebssystem iOS und dessen Problem mit der Code-Sperre beginnen. Die Rede ist von der Schwachstelle, welche es ermöglichte, dass man mit wenigen Handgriffen die Codesperre umgehen und so an sensible Daten herankommen konnte. Seit Dienstagabend steht nun das iOS 6.1.3 zum Download bereit. Bis zur Schliessung dieser Lücke hat es nun sage und schreibe über einen Monat gedauert. Für Appleverhältnisse, welche sonst deutlich schneller Sicherheitsupdates rausbringen, ein Armutszeugnis. Einen ähnlichen Fehler gab es bereits mit iOS 4.1 welcher dann mit dem Update auf 4.2 beseitigt wurde. Und nun? Nun hat es Apple geschafft den Fehler zu beheben, ABER – wie ein findiger User nun demonstriert hatte – lässt sich die Code-Sperre auch mit dem neuesten Update aushebeln (siehe Video am Ende des Beitrags)

Jedoch ist hierbei eine weit kleinere Anzahl an iPhone-Besitzern betroffen, da eine aktive Sprachsteuerungs-Funktion vorausgesetzt wird. Hat man jedoch Siri aktiviert, so ist es nicht möglich die Code-Sperre zu umgehen. Nun sind aber nicht gleich alle Benutzer, welche weiterhin die normale Sprachwahl benutzen wollen, dazu gezwungen auf Siri umzusteigen. Denn in den Einstellungen vom iOS lässt sich die Sprachwahl so einschränken, dass sie bei aktiviertem Sperrbildschirm deaktiviert ist. Diese Option findet ihr unter folgendem Pfad: Einstellungen > Allgemein > Code-Sperre > Sprachwahl.

 

 

 

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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