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iPhone 6 und iPhone 6 Plus offiziell vorgestellt – Spezifikationen und Daten

Apple hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen und wenige Minuten nach Beginn der Keynote das iPhone 6 sowie das etwas grössere Modell iPhone 6 Plus offiziell vorgestellt. Wie bereits davor geleakt, kommen die beiden iDevices in den Grössen 4,7 und 5,5 Zoll daher.

Viele Überraschungen gab es nicht, bereits im Vorfeld sind in diesem Jahr massiv viele Leaks zu den beiden neuen iPhones aufgetaucht. Nun jedoch ist es endlich offiziell: Das iPhone 6 erhält ein 4,7 Zoll grosses Display mit einer Auflösung von 1.334 x 750 Pixeln (326 ppi) und das iPhone 6 Plus verfügt über ein deutlich grösseres 5,5 Zoll Full HD-Display, das mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst – dies entspricht einer Pixeldichte von 401 ppi. Apple spricht davon, dass die aus Aluminium bestehenden Gehäuse wesentlich dünner ausgefallen sind, als bei früheren iPhones. So ist das iPhone 6 lediglich 6,9 Millimeter dick, während das iPhone 6 Plus eine Dicke von 7,1 Millimeter aufweist.

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Durch die grösser werdenden Displays wird es schwieriger die iDevices mit einer Hand zu bedienen. Doch Apple hat sich Gedanken dazu gemacht und einen speziellen 1-Hand-Modus ins Leben gerufen, welcher per Doppel-Tap auf den Inhalt aktiviert wird. Ausserdem verfügt das iPhone 6 Plus zusätzlich noch über einen Landscape-Modus, der die Inhalte optimiert darstellt und auch die Apps auf dem Springboard in waagrechter Position anzeigen kann.

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Doch nicht nur bei der Software hat Apple rumgeschraubt, sondern auch die Hardware wurde verbessert. Das Herzstück bildet Apples neuer A8-Prozessor, der gegenüber dem Vorgänger 20 Prozent mehr Leistung bringt, jedoch um 50 Prozent weniger Energieverbrauch hat. Ebenfalls mit dabei ist wieder der Co-Prozessor M8, der neu über einen Barometer verfügt, um den Luftdruck bzw. die relative Höhe zu messen, ausserdem zeichnet dieser kontinuierlich Bewegungsdaten vom Kompass, dem Gyroskop sowie dem Beschleunigungsmesser auf. Eine der Überraschungen dürfte die Kamera sein, Apple setzt hier bei beiden Geräten auf eine 8 Megapixel Cam mit einer f/2.2-Blende und einem True-Tone-Blitz (LED). Während das iPhone 6 lediglich über eine digitale Bildstabilisierung verfügt, hat das iPhone 6 Plus einen OIS an Bord. In Verbindung mit einem verbesserten Gyroskop sollen dadurch vor allem bei Panorama-Aufnahmen Vorteile ersichtlich sein. Durch eine massive Verbesserung der Software, beispielsweise durch den Einsatz von Focus Pixels-Technologie (gab es bisher nur in DSLR-Kameras) lassen sich deutlich bessere Fotos schiessen, wie Apple sagt. Videos können die neuen iPhones in Full HD mit 30 fps bzw. 60 fps aufnehmen, ausserdem sind Slo-Mo-Videos mit 120 fps oder gar mit 240 fps möglich.

Auch die Frontkamera wurde merklich verbessert, diese kann neuerdings bis zu 81 Prozent mehr Licht aufnehmen und verfügt ebenfalls über eine f/2.2-Linse, sodass Bilder unter schlechten Lichtverhältnissen nicht mehr ganz so extrem von Bildrauschen befallen sind.

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Durch das neue verbaute NFC-Modul im iPhone 6, führt Apple zusätzlich ein neues Bezahlsystem namens „ApplePay“ ein. Über die Passbook-App können Nutzer die Kreditkarten-Daten hinterlegen und anschliessend bequem an speziellen NFC-Kartenterminals bargeldlos bezahlen.

Das iPhone 6 (16 GByte) wird in den Farben Gold, Silber und Space Gray (Grau) mit Vertrag ab 199 US-Dollar verfügbar sein. Für die 64 GByte-Version müssen 299 US-Dollar inklusive Vertrag hingelegt werden und für das 128 GByte-Modell werden 399 US-Dollar fällig.Die Preise für das iPhone 6 Plus liegen bei 299 Dollar (16 GByte), 399 Dollar (64 GByte) und 499 Dollar (128 GByte), alle Preise jeweils mit Vertrag. Alles andere als ein Schnäppchen also – die Preise für Deutschland liefern wir euch, sobald sie bekannt geworden sind. Update: Hier findet ihr die Preise für Deutschland.

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Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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