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iPhone SE im Teardown: Bauteile aus dem iPhone 5s, 6 und 6s

Das iPhone SE von Apple steht ab heute in den Läden. Pünktlich zum Release haben die Techniker von Chipworks  das Smartphone im Teardown in seine Einzelteile zerlegt.

Das iPhone SE stellt keine Innovation dar, viel mehr will Apple mit dem neuen Smartphone die Käufergruppe ansprechen, die kleine Smartphones bevorzugen. Mit einer Displaygröße von gerade mal 4 Zoll und dem Hardware-Mix vom iPhone 6/6s ist das iPhone SE in seiner Größe so gut wie konkurrenzlos. Kurz vor dem Verkaufsstart warfen die Technikexperten von Chipworks einen Blick in das Innere des neuen iPhones. Überraschende Details kamen dabei keine zum Vorschein. Sowohl der verbaute A9-Prozessor, als auch die unterstützenden 2 GByte RAM sind mit der Ausstattung des iPhone 6s identisch. Man kann davon ausgehen, dass es bei beiden Bauteilen einen Produktionsüberschuss gab, weswegen Apple den Preis beim iPhone SE so tief drücken konnte. Ebenso vom iPhone 6s stammt übrigens auch der NFC-Chip, welcher für Apple Pay benötigt wird.

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Noch ein wenig älter als der NFC-Chip sind die beiden Module MDM9625M Modem sowie WTR1625L RF Transceiver von Qualcomm. Beim iPhone SE hat Apple ja bekanntlich auf das 3D-Feature verzichtet und verbaute einen Touchscreen-Controller, den wir bereits im iPhone 5s gesehen haben. Ebenso vom 5s stammt auch Touch ID. Zuletzt kamen dann doch noch ein paar neue Bauteile zum Vorschein, welche zumindest die Chipworks-Techniker bisher noch nie gesehen haben. So wurde unter anderem ein neuer Power-Management-IC gefunden, welcher wahrscheinlich seinen Teil für eine längere Akkulaufzeit beiträgt. Ebenso neu mit dabei ist ein neues NAND-Flash-Modul von Toshiba,  ein Leistungsverstärker von Skyworks SKY77611 sowie ein Mikrofon und ein Antennen-Switch.

Auch wenn der Teardown von Chipworks nicht ganz so spannend war, kam doch für manche das eine oder andere interessante Detail zum Vorschein. Wie bereits erwähnt ist am heutigen Tag das Releasedatum vom iPhone SE. Das Smartphone erhaltet ihr zum Einstiegspreis von 489 Euro.

Quelle: chipworks

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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