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Kraftwerk: Smartphones lassen sich künftig mit Feuerzeuggas aufladen

Das deutsche Startup-Unternehmen eZelleron sorgt auf Kickstarter mit seinem Crowdfunding-Projekt „Kraftwerk“ für Aufsehen. Finanziert werden soll ein Mini-Kraftwerk mit einem integrierten Brennstoffzellen-Generator. Technische Gadgets lassen sich so unterwegs mit handelsüblichem Gas aufladen.

Seit dem Zeitalter der Smartphones bekam der Markt rund um Zusatz-Akkus regelrechten Aufschwung. Oft sind die Lade-Kapazitäten aber ziemlich begrenzt, sodass meistens nur eine bis zwei Aufladungen von Geräten möglich ist, bevor die Powerbank wieder mit der Steckdose verbunden werden muss. Das Dresdner Startup namens eZelleron scheint hier nun eine bessere Lösung gefunden zu haben. Über Kickstarter versuchen die Damen und Herren gleich ein ganzes Gas-Kraftwerk an den Mann zu bringen – in Hosentaschengröße! Damit sollen Smartphones und andere technische Gadgets mit 5-Volt-Anschluss künftig unterwegs aufgeladen werden können. Um dies zu bewerkstelligen ist der Einsatz einer Brennstoffzelle im Innern des Gehäuses nötig, welche nicht größer als eine Zigarettenschachtel ist. Das Mini-„Kraftwerk“ lässt sich anschließend mit Feuerzeug- oder Campinggas (Butan) befüllen. Einer der Vorteile liegt hier bereits auf der Hand: Denn das Kraftwerk lässt sich so innerhalb von Sekunden vollständig aufladen.

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Eine Gasladung von 40 Gramm soll laut dem Unternehmen beim iPhone für elf volle Akkuladungen reichen. Die produzierte Leistung beträgt kontinuierlich 2 Watt und wird über eine USB-Buchse dem angeschlossenen Gerät geliefert. Die Größe des Kraftwerks beträgt dabei nur 10 x 7,5 x 3 Zentimeter bei einem Gewicht von 200 Gramm (vollgetankt). Die Temperaturtoleranz im Einsatzgebiet liegt zwischen -15 und 55 Grad, womit das Kraftwerk für Camper und Extremsportler super geeignet sein dürfte – ebenso ist auch eine Verwendung im Flugzeug möglich, wie das Unternehmen schreibt.

Das Kickstarter-Projekt läuft derzeit noch rund 55 Tage – genügend Zeit um das Ziel problemlos zu erreichen. Bisher wurden nämlich von den benötigten 500.000 Dollar bereits knapp 400.000 Dollar eingenommen. Wer Interesse bekundet, der sollte im Laufe der nächsten 55 Tage zugreifen, denn für gerade mal 99 US-Dollar erhaltet ihr ein solches Kraftwerk. Der spätere Verkaufspreis soll dann bei 150 US-Dollar liegen. Insgesamt gibt es den Zusatz-Akku in drei verschiedenen Variationen: Urban, Outdoor und Glam, wobei diese sich lediglich bei der Farbe unterscheiden. Wer weitere Informationen zum Kickstarter-Projekt benötigt, findet diese direkt auf der Seite des Herstellers oder unter der Quellenverlinkung.

Nicht nur wir finden das Projekt äußerst interessant, sondern auch Apple hat bereits Interesse bekundet am kleinen Kraftwerk. Gut möglich, dass das Gerät früher oder später in Apples Sortiment zu finden ist. Ebenso liegen eZelleron auch diverse Anfragen von großen Firmen aus der Automobilbranche vor.

Quelle: Kickstarter

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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2 Kommentare

  1. Und was ist mit den Abgasen?

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