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Kurios: Mann verhaftet, nachdem er sein iPhone im Zug geladen hat

Es gibt Dinge im Netz, die sind an Kuriosität kaum zu übertreffen: In London wurde ein Brite verhaftet, weil er sein iPhone für fünf Minuten in der Bahn geladen hat – Grund: Stromdiebstahl und inakzeptables Verhalten.

Viele von euch werden dies wahrscheinlich kennen, dass man – sobald das Akkusymbol rot aufleuchtet – verzweifelt nach einer Auflademöglichkeit sucht. So in etwa erging es auch dem 45-jährigen britischen Künstler namens Robin Lee. Der gute Mann wollte der drohenden Energieknappheit entgegenwirken und suchte eine Steckdose in der Overground-Bahn auf. Dabei ignorierte Lee ein Warnschild, das darauf hinweist, dass die Steckdose lediglich für das Reinigungspersonal und nicht für die Öffentlichkeit gedacht sei.

Gerade mal fünf Minuten später warteten beim Bahnhof vier Polizisten und legten Lee Handschellen an, der wiederum ein aggressives Verhalten gegenüber den Polizisten zeigte. Lee war von dieser Aktion natürlich völlig überrascht – kein Wunder – denn auch der Grund der Verhaftung klingt alles andere als plausibel: Stromdiebstahl und inakzeptables Verhalten. Die Kosten des gestohlenen Stroms belaufen sich wahrscheinlich auf nicht einmal einen Cent – da klingt das Vorgehen der Polizisten wohl als ziemlich übertrieben.

Wahrscheinlich war Lee’s inakzeptables Verhalten gegenüber den Ordnungshütern einer der Hauptgründe, wieso er abgeführt wurde – mittlerweile wurde er zwar wieder freigelassen, auf eine saftige Geldbuße muss er sich aber dennoch gefasst machen. Lee gibt sich aber kämpferisch und will künftig sein iPhone jedes Mal laden, sobald er die Bahn betritt – ob das wirklich eine gute Idee ist? Das Mitführen einer Powerbank würde ihm wahrscheinlich günstiger kommen.

Via: Mirror

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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