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Microsoft Band: Microsoft stellt seinen ersten Fitness-Tracker vor

Der Redmonder Konzern hat mit dem Microsoft Band sein erstes Wearable vorgestellt. Speziell an diesem Fitness-Tracker ist die Kompatibilität mit iOS, Android und Windows Phone. Das Microsoft Band ist bereits ab heute in den USA erhältlich.

Darüber geredet hat man schon seit langer Zeit, nun wurde das erste Wearable von Microsoft endlich offiziell gemacht, welches nicht als Smartwatch, sondern wie vermutet als Fitness-Tracker in Erscheinung tritt. Beginnen wir erst auf der technischen Seite: Das Microsoft Band besitzt die üblichen Sensoren wie Gyroskop, Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, UV-Sensor, GPS und gar einen Sensor, der die Hauttemperatur misst. Diese tracken unter anderem die zurückgelegte Strecke, Schritte, verbrannte Kalorien oder auch den Schlaf. Im 60 Gramm schweren Microsoft Band ist ein ARM Cortex M4-Prozessor verbaut, der auf den 64 MByte grossen internen Speicher zugreift. Der 100 mAh-Lithium-Ionen-Akku soll eine Laufzeit von bis zu 48 Stunden ermöglichen, wobei man erst mal abwarten sollte, wie sich das GPS-Modul auf die Akkulaufzeit auswirken wird. Der Akku wird innerhalb von 90 Minuten komplett aufgeladen. Das 1,4 Zoll grosse TFT-Display misst 33 x 11 Millimeter und weist eine Auflösung von 320 x 106 Pixel auf. Dort findet ihr nicht nur eure Fitness-Daten, sondern habt auch Zugriff auf eure Facebook- und Twitter-Nachrichten, Aktien- und Wetter-Infos, Kalender, E-Mails und mehr. Ebenso könnt ihr über das eingebaute Mikrofon auch den Sprachassistent Cortana verwenden. Während das Microsoft Band mit iOS, Android und Windows Phone kompatibel ist, kann Cortana verständlicherweise nur mit Windows Phone-Geräten interagieren. Eine Verbindung zum Smartphone wird per Bluetooth 4.0 aufgebaut.

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Für mich unverständlich ist, dass das smarte Armband zwar gegen Spritzwasser und Schweiss geschützt ist, jedoch nicht komplett wasserdicht ist. Selbstverständlich muss man keine der oben genannten Funktionen nutzen und kann das Armband auch einfach als Uhr verwenden, die ausserdem über Stoppuhr, Datumsanzeige und Wecker verfügt. Vor allem dank der Unterstützung mehrerer Plattformen könnte Microsoft mit dem Wearable aber dennoch Erfolg haben. Die Android-Wear-Geräte können beispielsweise nur mit Android genutzt werden, während Samsung gar Smartwatches im Angebot hat, die lediglich mit Galaxy-Geräten funktionieren.

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Das Herzstück des Microsoft Band ist die Cloud-basierte Plattform Microsoft Health – sozusagen ein Pendant zu Apple Health. Hier werden die gesammelten Daten ausgewertet und visuell dargestellt. Die App dient jedoch nicht nur als Empfänger, sondern kann auch Daten an das Armband schicken. Ebenso ist die Microsoft Health-Anwendung offen für Drittanbieter-Apps, sodass diese beispielsweise die erreichten Ziele des Trainingsplans auf dem kleinen Bildschirm darstellen können. Zum aktuellen Zeitpunkt kann man bereits auf Partner wie RunKeeper, MapMyFitness, MyFitnessPal und Jawbone zurückgreifen. Für die Zukunft sind auch Kooperationen mit Zeitschriften und Fitnesseinrichtungen geplant, welche den Kunden dann spezielle Traingingsangebote offerieren können. Microsoft liess sich lange Zeit für sein erstes Wearable, doch scheint dies ein ziemlich durchdachtes System zu sein. Ihr wollt zuletzt noch einen weiteren Pluspunkt hören? Microsoft dachte gar an verschiedene Grössen für das Armband, sodass auch Leute mit eher dünneren Handgelenken das Microsoft Band problemlos tragen können.

Der Preis für das Microsoft Band beläuft sich auf 199 US-Dollar und ist ab sofort in den USA verfügbar. Wann der Verkaufsstart in Deutschland, Österreich und der Schweiz beginnt, wurde bisher noch nicht verraten.

 Quellen: Microsoft [1], [2]

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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