Motorola Moto G 2015 mit Android 5.1 und LTE für 230 Euro offiziell vorgestellt

Motorola hat die dritte Generation des Moto G offiziell vorgestellt. Überraschungen gibt es keine zu vermelden, da bereits im Vorfeld so gut wie alle Details zu den Spezifikationen – teilweise durch Selbstverschuldung – an die Öffentlichkeit geraten sind.

Nachdem vor wenigen Tagen bereits sämtliche Details zum Motorola Moto G geleakt wurden, ließ Motorola die Katze endlich aus dem Sack und stellte das neue Smartphone offiziell vor – die Gerüchte aus dem Vorfeld trafen dabei voll ins Schwarze. Die dritte Generation des Moto G 2015 verfügt über ein 5 Zoll großes durch Gorilla Glass 3 geschütztes Display, dessen Auflösung bei 1.280 x 720 Pixel (294 ppi) liegt. Dazu kommt ein Quad-Core-Prozessor des Typs Snapdragon 410 von Qualcomm mit einer Taktfrequenz von 1,4 GHz pro Kern. Beim Arbeitsspeicher gibt es modellabhängig entweder 1 oder 2 GByte. Dasselbe gilt auch für den internen Speicher, der entweder 8 oder 16 GByte groß ist. Der Speicher lässt sich bei beiden varianten zusätzlich per microSD-Karte erweitern.

Hobby-Knipser dürfen zusätzlich über eine 13 Megapixel starke Rückkamera freuen, die mit ihrer f/2.0-Blende auch bei widrigen Lichtverhältnissen noch relativ gute Fotos schießen sollte. Bei Dunkelheit lässt sich zusätzlich der Dual-LED-Blitz hinzuziehen. Auf der Vorderseite wiederum befindet sich eine 5 Megapixel Cam, die dank einem 72-Grad-Winkelobjektiv ein besonders großes Sichtfeld bietet. Den nötigen Strom liefert ein 2.470 mAh starker Akku, der bei gemischter Nutzung eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden garantieren soll. Das Motorola Moto G 2015 unterstützt WLAN nach 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, LTE sowie GPS.

In puncto Software ist Android 5.1.1 Lollipop vorinstalliert. Zusätzlich bietet Motorola einige Software-Features an, die beispielsweise bei zweifachem Schütteln des Handys die Taschenlampen-Funktion aktivieren. Zweifaches schnelles Drehen des Smartphones startet entweder die Kamera-App oder wechselt zwischen der Vorder- und Rückkamera. Oben drauf gibt es in der Kamera-App die Funktion „Bestes Bild“: Damit werden mehrere Fotos hintereinander aufgenommen, um so das beste Bild zu ermitteln. Im Großen und Ganzen wurde die Android-Oberfläche jedoch nicht allzu stark angepasst.

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Doch nicht nur die Hardware kann durch zahlreiche Verbesserungen punkten, auch beim Gehäuse hat sich einiges getan. Das Motorola Moto G der dritten Generation ist nach dem IPX7-Standard wasserdicht und soll bei einer Wassertiefe von einem Meter problemlos 30 Minuten durchhalten können. Apropos Gehäuse: Die Grundfarben sind in Schwarz und Weiss erhältlich, jedoch könnt ihr euer Gerät wie gewohnt über den Moto Maker individuell anpassen.

Das Smartphone soll bereit ab heute weltweit verfügbar sein und in der Basis-Ausführung (8 GByte Speicher, 1 GByte RAM) 229 Euro kosten. Das etwas bessere Modell (16 GByte Speicher, 2 GByte RAM) schlägt mit 299 Euro zu Buche. Solltet ihr die Basis-Version mit dem Moto Maker anpassen wollen, so kostet das Gerät insgesamt 249 Euro. Zuletzt bleibt noch zu erwähnen, dass dem Moto G 2015 lediglich ein USB-Kabel, allerdings kein Netzteil beiliegt – dies muss separat gekauft werden.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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