Movie4k.to – Virengefahr beim Movie2k-Nachfolger!

Movie4k.to – Virengefahr beim Movie2k-Nachfolger!

Letzten Mittwoch verschwand das bekannte Filmstreaming-Portal Movie2k.to spurlos vom Internet. Nach nicht einmal einer Woche tauchte das Portal unter neuem Namen wieder auf: Movie4k.to. Doch Vorsicht, hinter dem Nachfolger verbirgt sich ein Virus!


Genau eine Woche ist es nun her, dass Movie2k.to plötzlich nicht mehr erreichbar war. Da es sich bei dem Projekt neben kinox.to um die mit Abstand größten Filmportale handelt, fragten sich natürlich viele Nutzer, was mit dem Portal los sei. Und so wurde in diversen Medien über eine mögliche Ursache spekuliert. Hinter der Abschaltung der populären Seite steckt nicht wie erst angenommen die Generalstaatsanwaltschaft Dresden, sondern der Betreiber selbst habe die Abschaltung beim rumänischen Betreiber Voxility gekündigt, wie wir über das Onlinemagazin Torrentfreak erfahren haben. Wir berichteten euch bereits über Alternativen zu Movie2k.to sowie seinen Nachfolger Movie4k.to. Mit Ausnahme des Namens (sowie des Stinkefingers mit der Unterschrift “F**k Police“) sieht die Seite identisch aus wie Movie2k. Doch wie sich nun herausstellte, lauern hier Viren.

Achtung, Sicherheitsrisiko!

Neben Movie4k ist auch ein weiterer Nachfolger des abgeschalteten Streaming-Portals zu nennen: Movie2k.bz. Doch auch wenn sich nur die Domain-Endung geändert hat und sich die beiden Seiten optisch ähneln, handelt es sich hierbei wohl um andere Betreiber, da der Hinweistext zur Download-Kultur fehlt und das neue Portal mit anderen Streaming-Hostern zusammenarbeite. Doch eines haben Movie4k.to und Movie2k.bz gemeinsam: Virenalarm! Ein Google+-Nutzer meldete, dass er sich nach dem Besuch der Webseite einen Virus eingefangen hatte, den Virenprogramme noch nicht erkannt hatten. Laut PlayNATION sollen bisher nur die Virenscanner von Avast, F-Secure, Norton sowie Bitdefender die Schadsoftware erkennen und vor der Einschleusung dieser schützen. Auch Google Chrome verhindert dank dem internen Virendefender den Hackerangriff.

Virus eingefangen, was tun?

Bereits beim Aufrufen der genannten Websites gelangt die Malware auf den Rechner. Dort angelangt, soll der Virus mit dem Berechnen von Bitcoins beginnen und diese verschicken. Hierbei handelt es sich um eine digitale Währung, welche als verbreitetes Zahlungsmittel im Internet gilt und durch Rechnerleistung generiert wird. Doch keine Panik, falls euer PC der Schadsoftware zum Opfer gefallen ist, denn glücklicherweise scheint der Schädling nicht allzu hartnäckig zu sein: Sucht einfach im Task-Manager nach “iehighutil.exe” und beendet den Prozess – schon habt ihr den Virus deaktiviert. Anschließend solltet ihr noch zum Registry-Schlüssel “HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run” wechseln, dort nach gleichnamigen Eintrag Ausschau halten und diesen dann entfernen. In dieser Anleitung könnt ihr die erforderlichen Schritte genau nachlesen. Auch auf Bundespolizei-Virus.de erhaltet ihr Hilfe, um den schädlichen BKA-Trojaner wieder loszuwerden.

 

UPDATE

Der Bitcoin-Miner tarnt sich meist unter verschiedenen Begriffen. Entweder “Internet Explorer”, “Adobe Update Service”, “Java Runtime” oder “WiFi Driver”. Anzumerken ist auch, dass er sich von selbst in mehrere Ordner auf den PC kopiert und meist auch mehrere Autostart-Einträge anlegt.

 




Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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