Qualcomm-Corephotonics-Dual-Camera-Zoom

MWC 2014: Erklärung zur UltraPixel Dual-Kamera des HTC M8

Nachdem sich das HTC M8, Nachfolger des HTC M7 (One), mittlerweile mehrfach auf geleakten Pressefotos mit zwei Kameras gezeigt hat, scheint nun Licht ins Dunkeln gekommen zu sein, wozu die beiden Kameras überhaupt gut sind.

Nächsten Monat am 25. werden wir das neue HTC (M8) One sehen, so viel steht fest. Zwar kann man sich aktuell noch nicht zu 100 Prozent sicher sein, wie das Gerät schlussendlich aussehen wird, doch die zahlreichen Leaks vergangener Wochen sprechen eine eindeutige Sprache: Das Design wurde nicht gross verändert und auf der Rückseite befindet sich wohl nicht nur eine Kamera, sondern noch eine Zweite. Die beiden Kameras entstammen anscheinend aus einer Zusammenarbeit von Qualcomm und Corephotonics, wie auf der MWC in Barcelona bekannt wurde.

Weiterhin wird bei der Dual-Kamera auf eine Ultrapixel-Kamera mit 4 Megapixel Auflösung gesetzt, welche unter anderem eine hohe Lichtempfindlichkeit und ein Weitwinkelobjektiv besitzt. Die zweite Kamera besitzt eine Telelinse und nur eine Auflösung von 2 Megapixel. Damit lassen sich weit entfernte Objekte fotografieren, ohne dass dabei auf den digitalen Zoom zurückgegriffen werden muss, was bei einer Kamera-Auflösung von 4 Megapixeln schnell zu grossen Qualitätsverlusten führen würde. Der Clou an der Geschichte ist allerdings, dass dahinter ein Softwarekonzept namens „Computational Photography Zoom“ die beiden Kameras zu einer vereint.

Der damit umgesetzte optische Zoom ist mit dieser Technologie insgesamt drei Mal grösser als der normale digitale Zoom bei Smartphones. Der Vorteil liegt eindeutig darin, dass man den Weitwinkel der einen Kamera behält, allerdings die Qualität der Tiefenschärfe durch die Telelinse verbessern kann. Während Nokia beim Lumia 1020 auf eine 41 Megapixel-Kamera setzt, versucht es HTC mit zwei Linsen – sozusagen zwei verschiedene Wege mit demselben Ziel. Mit der neuen Kamera-Technik öffnen sich ausserdem neue Türen für verschiedene Kamera-Modis, welche beispielsweise das nachträgliche Ändern des Fokus ermöglichen könnten – ähnlich wie bei der Lichtfeldkamera Lytro. Man darf auf den 25. März 2014 gespannt sein, was HTC uns vorstellen wird und ob die neue Kamera-Technologie bereits im nächsten Flaggschiff eingebaut werden wird.

Quelle: Pocket-Lint

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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Ein Kommentar

  1. Die Kamera war schon beim bisherigen HTC One sehr gut. Die neue wird mit Sicherheit noch wesentlich besser werden.

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