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Need for Speed ohne Cockpit-Kamera – gehts noch EA?

Zusammen mit der Ankündigung eines neuen Trailers von Need for Speed hat Electronic Arts auch eine Frage eines Fans beantwortet, ob das Spiel denn eine Cockpit-Ansicht erhalten werde. Zum Erstaunen aller hieß die Antwort: Nein!

Die Vorfreude bei der Community war riesig, als EA im Frühling 2014 einen neuen Teil des Rennspiel-Klassikers Need for Speed ankündigte. Nun folgt allerdings bei einigen die Ernüchterung, da sich ein Fan per Twitter nach einer Cockpit-Ansicht bei Need for Speed erkundigte und prompt eine verneinende Antwort von EA erhielt. Der Publisher wies lediglich darauf hin, dass dem Fan die anderen Kameraperspektiven gefallen werden. Nachdem vor Kurzem die Meldung einer dauerhaft benötigten Internetverbindung für Aufregung bei der Community sorgte, ist dies nun bereits die zweite schlechte Meldung im Zusammenhang mit Need for Speed.

Schon bei „Die Sims 4“ war der Aufschrei groß, als EA in der Lebenssimulation ohne wirklichen Grund die Pools und Kleinkinder wegließ und über das Desaster mit Sim City müssen wir glaub gar nicht reden. Nun soll es also auch keine Cockpit-Ansicht in Need for Speed geben? Ein Rennspiel ohne Cockpitperspektive ist übertrieben gesehen ja fast wie ein Shooter ohne Munition. Gerade das macht doch eigentlich ein Rennspiel aus (dachte ich), wenn man sich in das virtuelle Cockpit setzt und mittels Lenkrad, Pedale und Schalthebel die Steuerung des Boliden übernimmt.

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In einem News-Beitrag von EA ist ja schließlich die Rede, dass der neue Teil auf die Wünsche der Fans abgestimmt wird – doch wünscht sich die Mehrheit wirklich keine Cockpit-Ansicht? – kaum vorstellbar. Natürlich ist die Implementierung von detailreichen Cockpits mit einem Mehraufwand und vor allem mit höheren Kosten verbunden. Bei einem Titel, für den wohl die üblichen 50 bis 70 Euro verlangt werden, sollte dies eigentlich nicht zur Diskussion stehen. Gerade Publisher EA, der zuletzt immer öfters in der Kritik aufgrund zu früh veröffentlichten Spielen, Mikrotransaktionen oder seiner gewinnorientierten DLC-Politik stand, sollte sich mal an der Nase packen und den Fokus endlich auf die Community legen. Ja EA, ihr habt nicht grundlos zweimal in Folge den Preis der schlechtesten Firma in den USA „gewonnen“ – wird Zeit, dass diese News endlich auch die Chef-Etage erreicht.

So, nun warten wir einfach mal ab, was uns EA bei der kommenden E3-Spielemesse alles auftischen wird. Ich gehe davon aus, dass wir erstes Gameplay-Material von Need for Speed sehen werden.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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