Neues Apple-Patent – iPhone mimt Katze

Liebe Leser, wenn ihr nun denkt, dass das iPhone – gleich einer Katze im Volksmund – über 7 Leben verfügt, liegt ihr leider falsch. Es handelt sich bei der Patentanmeldung von Apple um eine neue Sturzsicherung.



Ein Klassiker: Man frühstückt und dank einer kleinen Unachtsamkeit fällt einem der geschmierte Toast herunter und landet – wie sollte es auch anders sein? – mit der Marmeladenseite auf dem Boden.

Purer Zufall oder was steckt dahinter?

Man kann das Ergebnis wiederholen so oft man will – mit immer wieder dem gleichen Resultat.
Schuld an diesem Phänomen ist ein Drehimpuls. Sobald das Toastbrot über die Tischkante geschoben wird, neigt es sich und beginnt eine Drehbewegung, die während des gesamten Falls fortgesetzt wird. Aufgrund der relativ niedrigen Tischhöhe hat das Brot eine geringe Fallzeit und so landet es nach etwa einer halben Umdrehung auf dem Fußboden – natürlich auf der Marmeladenseite. Würde einem das Malheur im Stehen passieren (ab 130cm), hätte der Toast genügend Zeit, um sich einmal komplett zu drehen und so mit der Marmeladenseite nach oben zu landen. Geht es beim Marmeladentoast noch um lediglich einen Fleck auf dem Fußboden, den es zu beseitigen gilt, kann das am Beispiel iPhone schnell teuer und umso ärgerlicher werden, wenn das Smartphone beim Sturz so unglücklich landen sollte, dass das Display zersplittert.

Dem möchte Apple nun mit der neuen Sturzsicherung entgegenwirken. Inspiriert wurde diese von unseren Stubentigern. Fällt eine Katze, so ändert sie im Sturz mithilfe des Schwanzes und der angewinkelten Körperhaltung den Schwerpunkt und landet so immer elegant auf den Pfoten. Doch wie soll das Ganze nun auf einem iPhone funktionieren?

Mittels verschiedenster Sensoren wie dem Gyroskop oder dem Beschleunigungssensor erkennt das Smartphone, dass es sich im freien Fall befindet. Der Gravitations-Schwerpunkt soll nun so verlagert werden, damit man in etwa steuern kann, wie das Gerät aufkommt. Durch diese angestrebte Technik soll verhindert werden, dass es auf der anfälligen Glasseite landet, sondern auf einer weniger brüchigen Stelle aufkommt. Auch wurden einige andere Ansätze vorgestellt, um den Schaden im Falle eines Sturzes zu begrenzen, bzw. den Fall gänzlich zu vermeiden. So sollen kleine Widerhaken an der Kopfhörer-Buchse dafür sorgen, dass der Stecker bei so einem Sturz nicht herausgerissen wird. Rutscht dem Nutzer nun das Smartphone aus der Hand, besteht die Chance, dass der Sturz vom Kopfhörerkabel aufgefangen wird. Eingereicht wurde der Patentantrag bereits im September 2011, jedoch erst jetzt veröffentlicht. Es bleibt abzuwarten, inwiefern Apple die beschriebenen Techniken auch in die Tat umsetzen wird, da der Konzern einerseits von defekten Geräten profitiert, sich andererseits jedoch mit der Umsetzung des Patents von der Konkurrenz abheben könnte.

 

Apple Patent Sturzsicherung

Apple Patent Sturzsicherung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apple Patent Sturzsicherung

 

 

Quelle: appleinsider.com, macerkopf.de

 

 

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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