Nike Fuelband vor dem Aus? Großteil des Wearables-Teams entlassen

Es ist wohl eines der bekanntesten Fitness-Armbänder überhaupt auf dem Markt: das Nike Fuelband.  So richtig durchsetzen konnte man sich allerdings nie und wohl auch durch die immer grösser werdende Konkurrenz hat man sich nun dazu entschlossen, sich von einem grossen Teil des Fuelband-Teams zu trennen.

Bisher wurde in keinem Jahr so viel Wert auf Wearables gelegt wie in diesem. Von vielen grossen Herstellern befinden sich laut Gerüchten die ersten Smartwatches und Fitnessarmbänder entweder in Produktion oder befinden sich bereits auf dem Markt. Der Sportartikelhersteller Nike gehört mit dem Fuelband zu den alten Hasen im Wearables-Bereich – der grosse Erfolg damit blieb jedoch aus. Sicherlich auch einer der Gründe wieso sich der Hersteller nun von 55 Personen des 70-köpfigen Wearables-Teams verabschiedet hat. Das Hardware-Team ist Teil der Digital Sport Division, welche aus 200 Mitarbeitern besteht. Diese konzentrieren sich nicht nur auf die Entwicklung der Hardware, sondern auch auf das Design, Herstellungsprozesse, Software-Entwicklung und auf alles Weitere in diesem Zusammenhang.

Nike plante ursprünglich für im Herbst 2014 eine dünnere Variante vom Nike+ Fuelband auf den Markt zu bringen. Doch dieses Projekt wurde nun aufgelöst. Gegenüber Re/code bestätigte man aber, dass das Nike+ FuelBand SE weiterhin im Produkte-Portfolio des Herstellers bleiben wird und dazu auch eine Metall-Version in Planung steht. Auch die damit verbundene App (Nike Fuelband) soll weiterhin verbessert und angeboten werden. Vor wenigen Tagen hat Nike zudem eine neue Schnittstelle für Entwickler präsentiert, damit auch Drittanbieter den Zugang auf die Nike+ Plattform nutzen können. Es scheint so, als wolle man sich bei Nike langsam aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen und sich vermehrt auf den Software-Bereich konzentrieren.

Quelle: Re/code

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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