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Oculus Rift: Finales Design, VR-Steuerung und weitere Infos enthüllt

Im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz hat Oculus VR die finale Version der Oculus Rift sowie die dazugehörige Steuerung Oculus Touch bekannt gegeben. Außerdem gab Oculus VR eine Partnerschaft mit Microsoft bekannt und präsentierte erste Spiele, die mit der VR-Brille gespielt werden können.

Ob nun Project Morpheus, HTC Vive, HoloLens oder Oculus Rift – alle genießen derzeit ein hohes Maß an Bewunderung und Ansehen. Zu den absoluten Vorreitern auf diesem Gebiet gehört aber eindeutig die Oculus Rift – trotz der Übernahme durch Facebook, die ja nicht gerade für Begeisterung sorgte. Das VR-Headset begibt sich so langsam in die heiße Phase und soll laut aktuellen Angaben Anfang 2016 auf den Markt kommen und für Furore sorgen. Anlässlich der gestrigen Pressekonferenz in San Francisco gab Oculus VR eine Menge Informationen über die Oculus Rift bekannt. Zusammen mit der finalen Version der VR-Brille stellte Facebooks Tochter-Unternehmen auch ein neuartiges Hand-Steuerkonzept vor.

Beim VR-Headset lässt sich nun mittels Drehregler den Augenabstand einstellen, was für mehr Komfort sorgen dürfte. Ebenso wurde auch die Tracking-Technologie verbessert und der Sensor wurde mit einem Plug & Play-Feature versehen, sodass dieser ganz ohne manuelle Installation funktioniert. Oben drauf verfügt die Oculus Rift auch über eingebaute Kopfhörer, die sich auch abnehmen lassen. Beim Entwurf der Oculus Rift wurde darauf geachtet, dass sich das VR-Headset mittels mechanischer Dioptrienkorrektur auch für Brillenträger eignet. Durch eine geschmeidige Bildwiedergabe sowie nicht vorhandene Wisch-Effekte soll die Gefahr von Motion Sickness minimiert werden. Auch gewichtstechnisch soll sich die Oculus Rift nicht wie ein Klotz auf dem Kopf anfühlen – leider fehlen dazu aber genauere Gewichtsangaben. Wie die Verkaufsversion der Oculus Rift aussehen wird, seht ihr hier:

Oculus Touch – Der VR-kompatible Controller

Mit Oculus Touch gibt es übrigens den passenden Controller dazu, der eure Hände in die virtuellen Welten bringt. Für jede Hand gibt es einen passenden Controller, der jeweils über einen Analogstick, zwei Tasten sowie einen analogen Trigger verfügt. Mithilfe eines speziellen Tracking-Systems sollen damit auch Gesten erkannt werden. Der Erscheinungszeitraum des Oculus-Touch-Controllers liegt in der ersten Jahreshälfte 2016. Wie das in der Praxis aussehen soll? Seht ihr hier:

In der Tat sieht das Ganze ziemlich abgefahren und fremd aus, doch dürften sich die VR-Brillen – sobald ausgereift und mit einem entsprechenden Preis – rasend schnell in den Wohnzimmern verbreiten. Natürlich war dies aber noch nicht alles vom Presse-Event, denn Oculus VR ließ gestern noch ein weiteres Ass aus dem Ärmel und verkündete eine Partnerschaft mit Microsoft. Da die Oculus Rift ja sowieso hauptsächlich für Computerspiele konzipiert wurde und mit Windows 10 ein sehr ansprechendes Betriebssystem auf uns wartet, ein logischer Schritt. Durch die Partnerschaft wird zudem jedes Paket von Oculus Rift neben dem beinhalteten Sensor auch einen Xbox One-Controller enthalten – oben drauf gibt es auch den Xbox Wireless Adapter, der das GamePad unter Windows 10 überhaupt lauffähig macht.

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Oculus Rift wird unter Windows 10 aber auch Spiele der Xbox One unterstützen. Ihr begebt euch dabei aber nicht direkt in die virtuelle Spiele-Welt, sondern es wird lediglich ein virtuelles Wohnzimmer erzeugt, in dem ihr über einen großen Bildschirm die von der Xbox One gestreamten Spiele zocken könnt – dies Games über Xbox Live sind möglich. Auf der kommenden E3 nächste Woche, werden uns sowohl Microsoft als auch Oculus VR weitere Informationen über die Partnerschaft und die Oculus Rift liefern.

Oculus Home – Das Vertriebsportal der Oculus Rift

Oculus Home erinnert auf den ersten Blick an Steam und auch auf den zweiten Blick haben diese beiden Vertriebsplattformen einige Gemeinsamkeiten. So wird Oculus Home hauptsächlich für den Verkauf von VR-Spielen genutzt. Zusätzlich sollen kompatible Spiele eine Art Virtual-Reality-Vorschau erhalten, sodass ihr bereits vor dem Kauf einen Einblick in die jeweilige Virtual-Reality-Umgebung erhalten werdet.

Ferner wird Oculus Home auch mit sozialen Komponenten bestückt – beispielsweise einer Freundesliste, worüber ihr die Aktivitäten eurer Freunden verfolgen könnt. Die Software funktioniert dabei direkt über euer Virtual-Reality-Headset, sodass ihr nicht erst die Brille abnehmen müsst, um die Spiele-Datenbank zu durchsuchen. Es soll allerdings auch eine 2D-Oberfläche angeboten werden, sodass sich das VR-Angebot auch von einem normalen Bildschirm aus betrachten lässt.

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Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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