OPPO N1 – Smartphone mit schwenkbarer Kamera präsentiert

Am gestrigen Montag stellte der chinesische Smartphone-Hersteller OPPO sein neuestes Topmodell N1 offiziell vor. Neben dem ColorOS, welches auf Android basiert, steht auch der beliebte CyanogenMod zur Auswahl.



Wie man bereits vermuten konnte, wird eines der Highlights beim neuen Gerät von OPPO die um 206 Grad schwenkbare Kamera sein. Dieses drehbare Kameramodul mit einer Sechs-Elemente-Linse (diese Technologie wird als „Owl“ [zu Deutsch: Eule] bezeichnet) besitzt eine Auflösung von sehr guten 13 Megapixel und einem Dual-Blitz. Dem Benutzer wird ermöglicht, die Primärkamera auch als Frontkamera benutzen zu können, womit hochauflösende Selbstporträts möglich sind. Neben einer Version mit 10-fach optischem Zoom will OPPO auch ein Gerät mit einem 15-fachen optischen Zoom auf den Markt bringen. Auch mit der f/2.0-Blende wird der User gut bedient, denn auch bei schlechten Lichtbedingungen sind so rauscharme Fotos möglich. Der Schwenkmechanismus der Kamera soll zudem äusserst robust sein. Mindestens 100.000 Rotationen soll er durchhalten können – ein normales Smartphone-Leben sollte er damit ohne weiteres schadlos überstehen. Als kleines Gimmick kann man auch das Bluetooth-Gadget „O-Click“ dazukaufen, um per Fernauslöser Fotos zu schiessen.

oppo_n1_kamera

Technische Daten / Spezifikationen

Nun stellt man sich natürlich die Frage, ob dieses Device auch von der sonstigen Hardware her mit den aktuellen Top-Modellen von Apple, Samsung, HTC und Co. mithalten kann. Das keramikähnliche Gehäuse vom OPPO N1 mit Fett abweisender Oberfläche wird von einem Aluminiumrahmen umgeben. Als Screen wird ein 5,9 Zoll grosses Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel und 377 ppi) eingesetzt, unter dem sich die drei bekannten Android-Tasten befinden. Zudem gibt es auf der Rückseite eine berührungsempfindliche Stelle, welche beispielsweise zum Scrollen oder für die Steuerung des Music-Players dienen kann. Dank dieses O-Touch-Panels, so der Name dafür, soll eine einhändige Bedienung ermöglicht werden. Mit dem Quad-Core-Prozessor Snaprdragon 600 von Qualcomm mit 1,7 GHz (Typ: APQ8064) verzichtet man zwar auf den etwas schnelleren (Snapdragon 800), was sich wiederum aber in dem Preis spiegelt. Mit der Adreno 320-GPU und 2 GB Arbeitsspeicher erhält die CPU die Unterstützung, um eine optimale Performance zu gewährleisten. Als Flash-Speicher stehen wahlweise 16 GB oder 32 GB zur Verfügung, welcher nicht erweiterbar ist. Der fest verbaute Akku mit einer Kapazität von 3610 mAh dürfte ausserdem für eine akzeptable Laufzeit sorgen. Für den Austausch von Daten sind neben WLAN und Bluetooth 4.0 auch NFC mit an Bord. Ferner gibt es neben GPS und USB OTG auch diverse Sensoren: Entfernungs-Sensor, Licht-Sensor, G-Sensor und ein 4D Gyroskop.

Erstes Smartphone mit dem CyanogenMod

Ausgeliefert wird das N1 mit OPPOs hauseigener Firmware: Oppo Color OS, welche auf Android 4.2 basiert. Als Alternative kann man auch den CyanogenMod über die Stock-ROM auf das Gerät spielen.

Erscheinungsdaten für Europa noch unklar

Bislang sind nur Informationen über einen möglichen Erscheinungstermin in China bekannt. Dort soll das Smartphone rund 570 US-Dollar (ca. 425 Euro) kosten und im Oktober auf den Markt kommen. Ein Erscheinungsdatum für Europa, insbesondere Deutschland, Schweiz und Österreich wurde offiziell noch nicht bestätigt. Ich gehe aber stark davon aus, dass es erst im nächsten Jahr den Weg in unsere Regale finden wird. Zusätzlich soll früher oder später auch eine limitierte „OPPO N1 CyanogenMod Edition“ im Handel erhältlich sein.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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