prynt-case

Prynt verwandelt euer Smartphone in eine Polaroid-Kamera

Mit Prynt will das gleichnamige französische Startup-Unternehmen das Smartphone mithilfe eines speziellen Cases in eine Polaroid-Sofortbildkamera verwandeln. Die Finanzierung soll im kommenden Jahr über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter gewährleistet werden.

Früher waren vor allem Analogkameras mit einem eingesetzten Rollfilm üblich – dies war jedoch von dem Umstand geprägt, dass die Rollfilme nur eine sehr geringe Anzahl Fotos aufnehmen konnten und diese zur Entwicklung an ein Foto-Geschäft übergeben werden mussten. Wer sich auf Reisen oder im Urlaub befand, wusste also nie genau, ob die Fotos gut geworden sind. Deutlich komfortabler waren hier die Polaroidkameras, welche das Positivbild vom Negativ direkt chemisch übertragen haben und der Anwender innerhalb von wenigen Minuten sah, ob das abgelichtete Objekt gut in Szene gesetzt wurde. Spätestens seit den heutigen Digitalkameras und vor allem auch aufgrund von Smartphones sind Analog- sowie Polaroid-Kameras bei der Mehrheit völlig in Vergessenheit geraten.

Das französische Startup-Unternehmen Prynt möchte nun mit dem Prynt-Case die klassische Sofortbildkamera wieder aufleben lassen und hat dazu bereits einen ersten Prototypen entwickeln können. Beim Prynt-Case handelt es sich sozusagen um eine deutlich zu gross geratene Smartphone-Hülle, mit der sich direkt nach der Aufnahme die Fotos sofort ausdrucken lassen. Die Bilder werden weiterhin mit der Smartphone-Kamera geschossen und per Bluetooth an die Smartphone-Hülle übermittelt. Anschliessend wird das Bild durch den mobilen Thermodrucker ausgedruckt. Der aktuelle Prynt-Prototyp benötigt rund 50 Sekunden für diesen Vorgang und kann lediglich ein Blatt Druckerpapier gleichzeitig aufnehmen. Für die finale Version ist jedoch geplant, dass dieser Vorgang maximal 30 Sekunden dauern soll und dass im Case bis zu 30 Blatt untergebracht werden können. Ausserdem wird weder eine Bluetooth- noch eine WLAN-Verbindung nötig sein, da die Daten mittels physischer Verbindung (vermutlich USB) übermittelt werden sollen.

Abgesehen von dem Case mit der Druckfunktion ist auch eine App mit einem tollen Feature in Planung: Wird ein Foto mit der Prynt-App geschossen, wird gleichzeitig ein Video aufgezeichnet. Wird das physische Foto anschliessend vor die Kamera gehalten, so spielt sich automatisch das zuvor aufgezeichnete Video ab. Ein ganz nettes Gimmick, welches ihr auch im unteren Video sehen könnt. Mehr Details haben die Entwickler bisher leider noch nicht verraten. Ab 2015 will das Team zwecks Finanzierung eine Kickstarter-Kampagne beginnen. Der Preis soll dann 99 US-Dollar (rund 80 Euro) betragen, was natürlich alles andere als ein Schnäppchen ist, doch bei einer angemessenen Qualität dennoch seinen Anklang finden dürfte.

Quelle: PrintCases Via: TechCrunch

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

Ebenfalls interessant

tech-tats

Tech Tats: Tattoos messen künftig verschiedene Körperfunktionen

Facebook Twitter Google+ Pinterest Pocket Facebook Twitter Google+ Pinterest LinkedIn Digg Del StumbleUpon Tumblr VKontakte …

Kommentar verfassen