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Raspberry Pi Modell B+: Neue Platine mit einigen Verbesserungen vorgestellt

Rund zwei Jahre nach dem ersten Modell wurde nun der Nachfolger des Raspberry Pi offiziell vorgestellt. Die Neuauflage wurde an einigen Stellen leicht verbessert, bei unverändertem Preis.

Über drei Millionen Einheiten wurden vom Raspberry Pi bisher verkauft und nun steht mit dem Raspberry Pi B+ ein Nachfolger vor der Tür. Der kreditkartengrosse Einplatinencomputer eignet sich sowohl für Profis, als auch für Einsteiger, die sich mit den fast unendlichen Einsatzgebieten des Raspberry Pi auseinandersetzen möchten. Das neue Modell orientiert sich stark an dem des Vorgängers, besitzt jedoch einige Neuerungen bzw. Verbesserungen. So wurde unter anderem die Anzahl der GPIO-Pins (General Purpose Input/Output) von 26 auf 40 erhöht und statt 2 USB 2.0-Anschlüssen gibt es neu gleich deren 4. Der bisherige Einschub für SD-Karten wurde zudem durch einen Slot für MicroSD-Karten ersetzt. Darüber hinaus wurde das Audiomodul ersetzt und dadurch die Tonqualität verbessert. Leistungsmässig hat sich der Einplatinenrechner jedoch nicht gesteigert, hier setzt man wie beim Vorgänger noch immer auf den BCM2835 Application Prozessor sowie 512 MByte Arbeitsspeicher.

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Infografik von der Raspberry Pi B+-Platine

Ferner konnte durch ein verbessertes Energiemanagement der Stromverbrauch um etwa 0,5 bis 1 Watt verringert werden. Preislich gibt es hierbei jedoch keine Veränderungen, so kostet auch der Raspberry Pi B+ die üblichen 35 US-Dollar – bei Reichelt seid ihr mit 39,90 Euro dabei. Auch wenn es letztendlich nur kleine Verbesserungen gegeben hat, sind diese ziemlich sinnvoll und von der Community zum Teil wohl auch gewünscht worden. Das Vorgängermodell soll zudem weiterhin verkauft werden, solange Drittanbieter dafür eigene Hardware produzieren.

Quelle: RaspberryBlog Bildquelle: Element14

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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