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Reflex-Training bei Shooter-Games: So verbessert ihr euren Skill

Ob Noob oder Pro-Gamer schlechthin, mit einem regelmässigen Training könnt ihr eure Reflexe und Zielgenauigkeit deutlich steigern. Wir zeigen euch, was ihr dabei beachten solltet und wie ihr euren Skill sonst noch verbessern könnt.

Angesichts der zuletzt angekündigten Games für die kommende Zeit fällt auf, dass gleich eine ganze Reihe neuer Shooter dazu kommen werden. Diesen Herbst erscheinen unter anderem Battlefield Hardline und Far Cry 4, ab nächstem Jahr dürfen sich die Gamer-Freunde unter euch auf Rainbow Six: Siege und Halo 5: Guardians freuen. Doch spätestens beim online spielen kommt für viele Anfänger die Ernüchterung. Denn zu Beginn wird man in der Regel kaum einen Gegner tödlich treffen oder ist bei Feindkontakt bereits tot. Einerseits ist natürlich noch kein Meister vom Himmel gefallen und vieles hängt auch von der eigenen Spielweise ab. Wer ohne Rücksicht auf Verluste aufs offene Feld stürmt, liegt logischerweise schon bald leblos im Dreck. Ähnlich ergeht es Personen, die über längere Zeit an ein und derselben Stelle ausharren (Campen) und darauf warten, dass ein Gegner an ihnen vorbei rennt.

Auch wenn die Taktik einen sehr grossen Anteil an Erfolg oder Misserfolg in einem Shooter hat, sollte man die Zielgenauigkeit, sprich das Aiming sowie sein eigenes Reaktionsvermögen (Reflexe) nicht unterschätzen (wobei die Mehrheit wohl eher Taktik statt allgemeiner Skill unterschätzen wird). Doch wie trainiert man so was? Einerseits natürlich durch Übung – dazu beschränkt man sich zu Beginn am besten auf eine sehr kleine Auswahl an Maps, zwecks Übersichtlichkeit und dem Wissen, an welchen Punkten Feinde auftauchen können und an welchem Ort wahrscheinlich eher nicht. Andererseits bieten einige Spiele wie Counter-Strike: Global Offensive mit „training_aim_csgo_fixed“ den Zockern spezielle Custom-Maps, um das Aiming gezielt zu trainieren.

Auf Aim400kg wiederum könnt ihr nicht nur eure Skillshots verbessern, sondern auch eure Präzision und die Klickgeschwindigkeit trainieren. Um eure Reaktionsfähigkeit nun zu stärken, bedarf es jedoch eine gewisse Regelmässigkeit. Am besten führt ihr diese Übungen mehrmals in der Woche oder wenn möglich gar täglich durch. Dies müssen nicht Stunden sein, sondern 10 bis 20 Minuten pro Tag dürften schon ausreichen. Zugegeben, auf Dauer dürfte dieses Aim-Training ziemlich langweilig werden – doch wer seinen Skill verbessern will, der muss auch etwas dafür tun (und leiden).

Leute, die Counter Strike oder ähnliche Taktikshooter spielen, können ihr Aiming und ihre Reflexe unter anderem auch mit schnelleren Spielen wie Unreal Tournament 3 (der 4. Teil wurde bereits angekündigt) oder Titanfall stärken. Aber auch dort heisst es wie immer, üben, üben und nochmals üben. Denn nur durch Übung und einer vernünftigen Taktik werdet ihr am Ende der Runde positive Stats haben. Doch auch das beste Training wird euch nicht helfen, wenn ihr nicht über eine besonders präzise Maus verfügt – gute Gaming-Mäuse gibt es beispielsweise bei Amazon* bereits ab 20 Euro zu kaufen. Diese haben den entscheidenden Vorteil, dass ihr bei einigen mit Gewichtsplättchen das Gewicht der Maus an eure Bedürfnisse anpassen und meist auch den dpi-Wert (Abtastrate) direkt an der Maus auf unterschiedliche Werte einstellen könnt. Jedoch heisst ein hoher dpi-Wert nicht automatisch, dass dies auch besser für euch ist, denn diesen solltet ihr euren Fähigkeiten stets anpassen. Bei gewissen Mäusen lassen sich gar verschiedene dpi-Werte speichern, sodass man während eines Spiels per Knopfdruck auf einen höheren Wert umstellen kann, beispielsweise wenn man als Scharfschütze unterwegs ist.

Zur Maus gehört selbstverständlich auch ein geeignetes Mauspad*, da ihr nur so die Präzisionsfeinheit voll ausreizen könnt. Zuletzt muss noch gesagt werden, dass selbst die beste Hardware und die beste Reaktionszeit nicht viel bringen wird, wenn euer Ping jenseits der 100 ist.

Habt ihr noch weitere Tipps und Tricks, um die Reflexe und das Aiming für Shooter gezielt zu stärken? Dann schreibt diese doch bitte in die Kommentare.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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