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Revivel der Glühbirne – Dank Nanotechnologie effizienter als LEDs?

Amerikanischen Forschern ist nun sprichwörtlich ein Licht aufgegangen. Dank Nanotechnologie soll die Glühbirne zu ungeahnt hoher Effizienz gelangen – und dadurch womöglich wieder den Weg in unsere Räume finden.

Seit 2012 gehört die Glühbirne mit ihrem warmen Licht der Vergangenheit an. Da nur höchstens fünf Prozent zu Licht wurde und der Rest in den unsichtbaren Infrarotbereich überging und somit zu Wärme wurde, wurde die Birne in der EU weitestgehend verboten. Seither erhellen Erergiesparlampen, Halogen-Leuchten und LED-Birnen die Räume, die jedoch alle ein eher kaltes Licht ausstrahlen. Doch dank amerikanischen Forschern könnte das aussortierte Leuchtmittel bald sein Comeback erleben.

Dabei behelfen sich die Forscher eines Tricks, durch den die Infrarotstrahlung nicht verloren geht, sondern ganz einfach wiederwertet wird. Dieser Vorgang wird als „Recycling Light“ bezeichnet und soll die Leuchtausbeute eines Glühdrahts auf 30 Prozent erhöhen. In ihren Versuchen haben die Forscher dabei zunächst den Glühfaden verändert bzw. vereinfacht. Statt verdrillte Wolfrahmdrähte wurde auf ein flaches Wolframblech gesetzt.

Dadurch wird zwar sichtbares Licht durchgelassen, aber nicht die Infrarotstrahlung. So werden 80 bis 92 Prozent der Wärmestrahlung wieder zurückgeworfen und können direkt vom Wolframblech absorbiert werden. Dies führt dazu, dass die Energie nicht einfach verpufft, sondern dazu beiträgt, den Glühdraht aufzuheizen – wodurch Energie gespart werden kann. Durch die erhöhte Effizienz würde die klassische Glühbirne die derzeit handelsüblichen Energiespar- und LED-Lampen mit ihrer Lichtausbeute von 15 Prozent in den Schatten stellen.

Quelle: MIT

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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