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Ring – Intelligentes Gadget steuert Devices

Ein neues Kickstarter-Projekt plant einen Ring auf dem Markt zu bringen, welcher diverse Geräte mittels Gesten steuern kann. Das Projekt ist ein Erfolg auf ganzer Linie, da das ursprünglich anvisierte Spenden-Ziel von 250.000 US-Dollar bereits mehr als verdoppelt werden konnte.

„Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“ – wer kennt die berühmte eingravierte Inschrift aus „Herr der Ringe“ nicht? Nun soll der „Ring der Macht“ aus Tolkiens Fantasiewelt (fast) Wirklichkeit werden – zumindest im technischen Bereich. Mit dem neuen Wearable der Firma Logbar soll die Gestensteuerung eine völlig neue Bedeutung bekommen. Obwohl das Kickstarter-Projekt noch 22 Tage geht, wurde das Finanzierungsziel von 250.000 US-Dollar schon weit übertroffen, da das Vorhaben bislang mit über 700.000 US-Dollar unterstützt wurde.

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Funktionsweise

Das Prinzip des Rings ist ganz einfach. Zunächst einmal wird er – wer hätte es gedacht – wie ein ganz normaler Ring am Zeigefinger angesteckt. Um die Geräte steuern zu können, muss der Ring lediglich an der Seite angetippt und eine Geste in die Luft gemalt werden. Erinnert mich ein wenig an einen Zauberer, der mit seinem Zauberstab rumfuchtelt, um ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern 😉 Der Ring hingegen kommt ganz ohne Zauberei aus, da das Gadget die Gesten erkennt, sie analysiert und diese wiederum an die verbundenen Devices zurücksendet. Damit nicht plötzlich der TV angeht, wenn man doch eigentlich schnell eine Nachricht schreiben wollte, hat jede Anwendung ihre eigene Geste. Die gängigsten Anwendungen haben bereits vorher festgelegte Symbole, wie beispielsweise einen Briefumschlag für Nachrichten oder einen Notenschlüssel für Musik. Zusätzlich können jedoch noch weitere Gesten je nach Belieben ganz individuell gespeichert werden. Laut Angaben den Entwicklern soll die Akkukapazität bis zu 1.000 Gesten reichen, bevor der Ring wieder aufgeladen werden muss.

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Steuerung der Geräte

Mit dem Ring lassen sich Bluetooth-fähige Devices mittels voreingespeichterten Gesten steuern. So wird beispielsweise eine TV-Bedienung überflüssig, da der Ringträger nun einfach und bequem seinen Fernseher anschalten oder den Sender wechseln kann, indem er eine vorher definierte Geste in die Luft malt. Auf diese Weise können sogar Textnachrichten auf beispielsweise Social Media Kanälen verfasst werden. Weiterhin könnte der Ring des japanischen Unternehmens auch das Bezahlsystem revulotionieren, da sich mit dem kleinen Wearable sogar Zahlungen tätigen lassen sollen. Ob sich diese neue Bezahlart allerdings durchsetzen könnte, bleibt fraglich. Doch mit dem smarten Ring lassen sich nicht nur diverse Geräte bedienen, sondern das Schmuckstück informiert seinen Träger zudem noch mittels integrierten LED-Leuchten und Vibration über eingehende Nachrichten auf dem Smartphone.

Die Einsatzmöglichkeiten des Rings sind ziemlich umfangreich, so ist das kleine Gadget nicht nur für die Steuerung des heimischen Fernsehers und mobilen Devices wie Smartphones und Tablets gedacht, sondern es lassen sich beispielsweise auch Smartwatches und auf „Home Control“ basierende Haushaltsgeräte auf diese Weise bedienen. Auch Googles Datenbrille, Google Glass, ist mit dem Ring von Logbar kompatibel.

Ring_Futures

Erscheinungsdatum und Preis

Der innovative Ring soll ab Juli 2014 in sechs unterschiedlichen Größen erhältlich sein. Zum Marktstart wird das Wearable zunächst für iOS- und Android-Devices ausgelegt sein, weitere Plattformen sollen jedoch noch folgen. Zwei kleine Wehrmutstropfen bleiben allerdings, da der Ring nicht wasserdicht ist und der interne Akku nicht auswechselbar ist. Bislang belaufen sich die Kosten für den Ring auf ca. 165 US-Dollar, was umgerechnet knapp 120 Euro entspricht. Es könnte jedoch möglich sein, dass der Preis noch sinken wird, da die Entwickler laut eigenen Angaben noch hoffen, den Preis unter die 100-Dollar-Marke drücken zu können.

Im folgenden Video könnt ihr euch selbst ein Bild vom Logbar-Ring machen. Auch wird in dem Video gezeigt, wie sich das Gadget seit 2013 weiterentwickelt und verändert hat.

Wie gefällt euch das Kickstarter-Projekt? Lasst uns an eurer Meinung teilhaben!

Quelle: Kickstarter

 

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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