Sailfish – neues OS will die Smartphonewelt aufmischen

Android, iOS, Blackberry und Windows Phone hiessen bisher die Spitzenreiter in der Smartphonewelt. Nun kriegt die Familie der Smartphones weiteren Zuwachs. Ex-Nokia-Mitarbeiter haben ein Handy vorgestellt, welches bisher einzigartige Funktionen aufweist.



Das Start-up Jolla wurde erst 2011 gegründet und mit ehemaligen Entwicklern von Nokias einzigem Meego-Smartphone N9 bestückt. Zu gross möge man denken, sei der Smartphone-Markt, um einem Jungunternehmen auch nur den Hauch einer Chance zu gewähren, sich auf dem hart umkämpften Markt zu etablieren. Doch nun will Jolla genau dies versuchen und hat unter dem Namen „The Other Half“ (Die andere Hälfte) sein erstes Smartphone der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Name trifft dabei die oben erwähnte einzigartige Funktion genau auf den Punkt. Denn er bezieht sich auf die austauschbaren Rückabdeckungen, die nicht nur zum Farbwechsel dienen. Durch diverse Cover kann das Mobiltelefon um neue Funktionen erweitert werden, was sich direkt auch auf die Benutzeroberfläche des Betriebssystemes Sailfish auswirkt. Die Grundidee ist super, nun darf man gespannt sein, welche Erweiterungen dann tatsächlich auch angeboten werden.

Das Jolla-Smartphone wird mit einem 4,5-Zoll-Display ausgeliefert, einem Dual-Core-Prozessor, auf den aber nicht weiter eingegangen wurde, sowie mit LTE-Unterstützung (4G) in spezifischen Märkten. Zudem wurden 16 GB Flash-Speicher verbaut, der mit Hilfe von Micro-SD-Karten erweitert werden kann. Auf der Rückseite befindet sich unter anderem eine 8-Megapixel-Kamera mit integriertem Autofokus. Angaben zur Kapazität des Akkus, welcher vom Benutzer ausgewechselt werden kann, wurden bisher noch keine gemacht.

Jolla will sich mit seinem ersten Smartphone nicht mit der Hardware von der Konkurrenz absetzen, sondern vor allem mit seinem Nutzererlebnis und seiner Individualität. Doch bei den Apps geht es dann doch nicht ganz ohne den aktuellen Platzhirsch Android. Jolla arbeitet derzeit daran, Android-Apps auf dem Sailfish OS betriebsfähig zu machen. Eigene Apps für das Sailfish OS können über Qt und QML entwickelt werden, wie Golem.de berichtet hat.

Das Jolla-Phone kann ab sofort für 399 Euro hier vorbestellt werden. Die ersten Modelle sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen.

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 Quelle: jolla.com

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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